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„Maßnahmenforum“ als Grundlage für die zukünftige Gestaltung

Das in der Aula des Kranichgymnasiums vorgestellte „Maßnahmenforum“ enthält viele Empfehlungen, über die der Rat der Stadt Salzgitter entscheiden muss.
Stadtbaurat Michael Tacke und Lisa Nieße vom Planungsbüro plan stellen die Themen vor.

Was ist rund um Kampstraße, Saldersche Straße und Swindonstraße geplant?

Wie können sich diese Wohnquartiere zukünftig entwickeln? Das in der Aula des Kranichgymnasiums vorgestellte „Maßnahmenforum“ enthält viele Empfehlungen, über die der Rat der Stadt Salzgitter entscheiden muss.

Stadtbaurat Michael Tacke begrüßte rund 60 Bürgerinnen und Bürger und bedankte sich für die Mitarbeit der Einwohnenden in den vergangenen Monaten. Während der Auftaktveranstaltung, der Online-Befragung, der Nachbarschaftsgespräche sowie der Gespräche mit verschiedenen Akteurinnen/Akteuren vor Ort gab es viele Ideen, Kritik und Vorschläge, die in die „Vorbereitenden Untersuchungen“ aufgenommen wurden. Diese bauen auch auf Analysen und Erkenntnisse auf und stellen den langfristigen Handlungsbedarf in den betrachteten Wohnquartieren fest.

Das führte Lisa Nieße vom Planungsbüro plan zwei aus: Anhand der Stärken und Schwächen in den Quartieren gebe es unterschiedliche Ansätze für die zukünftige Gestaltung.

Das betonte auch Carsten Schäfer von der PLANUNGSGRUPPE STADTBÜRO. Das Ziel sei, diese Wohnquartiere in den nächsten zehn bis 15 Jahren attraktiv für die Zukunft zu gestalten.

Die Analysen der beiden Planungsbüros haben ergeben, dass sich die Stärken und Schwächen in den Wohnquartieren in den Bereichen wie beispielsweise „Wohnen und Wohnumfeld“, „Umwelt, Grün und Freiräume“, „Mobilität und Verkehr“ oder „Bildung und soziale Infrastruktur“ stark unterscheiden (Details siehe Präsentation).

Deswegen empfehlen die Planungsbüros, drei unterschiedliche Sanierungsgebiete abzugrenzen, um damit für die Schwächen und Stärken der Wohnquartiere passende Fördermöglichkeiten zu beantragen.

Was heißt das konkret:

  • Für das Teilgebiet rund um die Swindonstraße ein „Vereinfachtes Verfahren“ (mit Unterstützungsmöglichkeiten für private Investitionen wie beispielsweise höhere Steuerabschreibung für Baumaßnahmen).
  • Für das Teilgebiet rund um den Schölkegraben ein „Umfängliches Verfahren“ (mit Fördermöglichkeiten aus der Städtebauförderung für Maßnahmen, die zu einer Verbesserung der Wohn- und gewerblichen Situation beitragen).
  • Für das Teilgebiet rund um die Kampstraße ein „Umfängliches Verfahren“ (mit Fördermöglichkeiten aus der Städtebauförderung für Maßnahmen, die zu einer Verbesserung der Wohn- und gewerblichen Situation beitragen).

Wie geht es weiter?

Die Ergebnisse aus dem „Maßnahmenforum“ werden im nächsten Jahr im Ortsrat Nord ebenso vorgestellt wie im Rat der Stadt Salzgitter, der darüber zu entscheiden hat, ob sich die Stadt Salzgitter beim Land Niedersachsen um Städtebaufördermittel und andere Fördermittel bewerben soll.

Erst mit einer positiven Zusage des Landes kann die Stadt Salzgitter weitere Schritte mit den Menschen in den Wohnquartieren auf den Weg bringen.

Sollte es 2024 mit einer möglichen ersten Bewerbung nicht klappen, kann sich die Stadt Salzgitter auch in den Folgejahren erneut um Fördermittel bewerben.

Wer Fragen hat, kann sich an das Referat für Stadtumbau und soziale Stadt, Herr Bittner/Frau Hänsch, wenden (mail: stadtumbau@stadt.salzgitter.de oder Telefon: 05341/839-3386 oder 839-3523). Wer die Präsentation zugeschickt haben möchte, kann sich ebenfalls an das Referat für Stadtumbau und soziale Stadt wenden.

 
Foto: oh/Stadt Salzgitter