Er ist einer der ersten großen Helden des Rock ’n’ Roll. Einer der tragischsten. Am 3. Februar 1959 fliegt eine Gruppe der sensationellsten Musiker ihrer Zeit nach ihrem Auftritt in Clear Lake, Iowa, zu ihrem nächsten Auftrittsort. Schon ihre Namen faszinieren die Menschen, denn sie stehen für eine Musik, die bis dahin nicht für möglich gehalten wurde. Es sind Ritchie Valens, The Big Bopper und Buddy Holly! Doch das Flugzeug gerät in einen Schneesturm und alle Passagiere kommen ums Leben.

Es endet das Leben eines musikalischen Genies, wie es nur selten vorkommt. Ein Mensch, der seinen künstlerischen Überzeugungen treu geblieben ist. Wenn er Country spielen soll, spielt er Rock ’n’ Roll, wenn er dem weißen Mainstream folgen soll, tritt er in Harlem auf. Das Publikum akzeptiert ihn und seine Band, auch wenn sie weiß sind – ihre Musik ist schwarz.

Buddy Holly, einer der großen Revolutionäre der Musikgeschichte, eilt von Erfolg zu Erfolg. Das Publikum liebt und trägt ihn – weiter und weiter. Bis der Schneesturm kommt…

Das Musical „ Buddy – The Buddy Holly Story“ über den legendären Sänger wurde eines der weltweit erfolgreichsten seiner Art. 1989 in London uraufgeführt, feierte es auch am Broadway in New York, wo es ab 1990 lief, jahrelang Erfolge. In Hamburg, wo für diese Produktion ein eigenes Theater gebaut wurde, faszinierte und ergriff es das Publikum von 1994 bis 2001.

Am Freitag, 11. Mai, ist es nun endlich auch in Salzgitter zu sehen. Der Kulturkreis Salzgitter e.V. zeigt das Musical mit dem Ensemble des Westfälischen Landestheaters unter der musikalischen Leitung von Tankred Schleinschock in der Aula des Gymnasium am Fredenberg.

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