Mit einem Treffer nur wenige Sekunden vor dem Spielende sicherten sich die TAG Salzgitter Icefighters den Sieg gegen den Hamburger SV.

 
Das Team von Radek Vit und Sascha Pelikan hatte am Sonntagabend schwer zu kämpfen, glich spät aus und gewann am Ende mit 4:3 (1:1, 1:1, 2:1). Damit steht man nach dem 18. Spieltag in der Regionalliga Nord weiterhin auf Rang drei.

Für die Zuschauer entwickelte sich eine Partie, wie sie spannender kaum sein konnte. Die Gäste brachten sich in der 10. Minute erstmasl in Führung, worauf die Hausherren durch Thomas Papes 1:1 (18.) erst recht spät eine Antwort hatten. Im Mittelabschnitt verkehrte sich das Bild. Diesmal waren die Stahlstädter mit Daniel Herklotz‘ 2:1 (24.) am Zug. Doch auch ihnen gelang es nicht, die Führung mit durch das Drittel zu nehmen. Der HSV glich zur Spielmitte aus (30.). Im letzten Drittel erziele ausgerechnet Ex-Icefighter Luca Häufler die 2:3-Führung (52.) für sein neues Team. Salzgitter lief dem Rückstand lange hinterher bis Krill Borisovs 3:3 (59.) zumindest Hoffnung auf die Overtime aufkommen ließ. Umso erlösender war letztendlich der Siegtreffer zum 4:3 (60.) von Tomas Cermak – 15 Sekunden vor der Schlusssirene.

„Das war eines unserer schwächeren Spiele. Wir waren viel zu unkonzentriert und haben den Gegner oft eingeladen. Vorne waren wir anfangs nicht zielstrebig genug. Dabei muss man allerdings auch anerkennen, dass der HSV das über weite Strecken wirklich gut gemacht hat. Es war auch ein etwas glücklicher Sieg, am Ende haben wir das Glück aber erzwungen weil wir es dann vor dem Tor besser hinbekommen haben. Das waren drei sehr wichtige Punkte. Momentan ist durch die Verletzungssituation jedes Spiel schwierig. Aber wir nehmen die Sitaution so hin und verstecken uns nicht dahinter, sondern versuchen das Beste daraus zu machen“, sagte der Cheftrainer nach dem Spiel.

Statistik

Tore: 0:1 (09:24) Ivan Savchenko (Liedek, Schlode), 1:1 (17:04) Thomas Pape (Kanak, Cermak), 2:1 (23:58) Daniel Herklotz (Müller), 2:2 (29:33) Ivan Savchenko (Höffgen), 2:3 (51:23) Luca Häufler (Savchenko), 3:3 (58:16) Kirill Borisov (Friedrich, Kanak), 4:3 (59:45) Tomas Cermak (Strakos, Friedrich)
 

Text und Foto/Archiv: oh/Jens Bartels
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