Nach genau drei Wochen Pause wird es für die TAG Salzgitter Icefighters am kommenden Sonntag um 18.30 Uhr erstmals wieder ernst.

Nach genau drei Wochen Pause wird es für die TAG Salzgitter Icefighters am kommenden Sonntag um 18.30 Uhr erstmals wieder ernst.

Der aktuell Tabellendritte tritt beim Hamburger SV an. Die drei Wochen Spielpause gab es nicht ohne Grund. Nach dem planmäßig spielfreien Wochenende nach dem Spiel gegen die Harzer Falken, sagte der Gegner vom vergangenen Sonntag, der ECW Sande, die anstehenden Partien aufgrund der Ereignisse des Spiels Jadehaie gegen Hamburg, mit der Bitte um Verlegung ab. Dort war HSV-Spieler Tjalf Caesar mit dem Kopf voran in die Bande geknallt und musste ins künstliche Koma versetzt werden. Aus diesem ist Caesar mittlerweile wieder erwacht, dennoch ist bislang unklar wie sich dessen Gesundsheitszustand weiter entwickeln wird. So bat auch der betroffene HSV um Verlegung der für die letzte Woche angesetzten Begegnungen.
Nun geht es mit dem Spielbetrieb weiter. Die Hanseaten haben bislang nur eine komplette Partie absolviert, die mit 4:6 verloren ging – das Spiel gegen Sande wurde unmittelbar nach dem Unfall abgebrochen und wird nicht gewertet. Der Hamburger SV blickt auf eine erfolgreiche abgelaufene Spielzeit zurück, in der das Team von der Elbe die Hauptrunde als Zweiter beendete. Verstärkt hat man sich nur in überschaubarem Maße, wobei ursprünglich auf Kontingentspieler verzichtet werden sollte. Einer ist es am Ende dennoch geworden. Mit Daniil Fursa wurde ein 22-jähriger Angreifer verpflichtet, der trotz seiner jungen Jahre schon in zahlreichen Ligen auf dem europäischen Kontinent unterwegs war und auch einen Kurzauftritt in Nordamerika zu verzeichnen hat. Darüber hinaus haben die Hamburger mit Constantin Schönfelder einen weiteren Goalie geholt und den Großteil ihres Kaders verlängert, unter anderem Top-Scorer Pascal Heitmann und Kapitän Marcel Schlode.
Für die Icefighters ist es, nach dem Auftaktsieg gegen Bremen und der Niederlage gegen Braunlage, das dritte Spiel der Saison. Die Pause wurde genutzt. „Wir haben an der Kondition gearbeitet, das war noch nicht ganz so, wie ich mir das wünsche, da mussten wir etwas nachholen“, so Coach Radek Vit, der in der Pause einen Vorteil und auch einen Nachteil sieht: „Die Reihen waren nun etwas länger zusammen auf dem Eis, so konnten wir den Spielaufbau und auch das Überzahlspiel trainieren. Aber es ist auch so, dass es nun etwas schwerer wird, wieder in den Spielrhythmus zu kommen.
Da müssen wir sehr konzenrtiert sein, um nicht unter die Räder zu kommen!“ In Hamburg sieht der Ex-Profi einen gewohnt starken Gegner: „Die haben eine gute Mannschaft und bisher auch gezeigt, dass mit ihnen zu rechnen ist. Gegen die Falken haben sie, genau wie wir, mit nur zwei Toren Unterschied verloren und beim Spielabbruch in Sande lagen sie in Führung. Hamburg ist offensiv sehr stark und hat ein gutes Überzahlspiel. Wir müssen schauen, dass wir wenig Strafen ziehen, das wird mit entscheidend sein. Der Schlüssel zum Erfolg lautet, den Gegner seiner Stärke zu berauben und das wird eben die Offensive sein. Auf jeden Fall sind wir gut vorbereitet.“
Personell steht, abgesehen von dem gesperrten Lukas Pfaffinger und dem verletzten Delf Sinnecker, der gesamte Kader zur Verfügung.
Text und Foto: oh/Jens Bartels
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