Bei einem Pressetermin verabschiedete Frank Klingebiel Günter Heinisch, der seit insgesamt 46 Jahren in der Stadtverwaltung tätig war.

Rüdiger Skopek (links) und Günter Heinisch (rechts) im Ratssaal des Rathauses Salzgitter.

 

In den letzten zehn Jahren hat sich Günter Heinisch um die freundschaftlichen Beziehungen zu den fünf Partnerstädten Salzgitters gekümmert. Ihm folgt nun Rüdiger Skopek als neuer Referent für Städtepartnerschaften und internationale Beziehungen.

Bei einem gemeinsamen Pressetermin verabschiedete Oberbürgermeister Frank Klingebiel Günter Heinisch, der seit insgesamt 46 Jahren in der Stadtverwaltung tätig war. Gleichzeitig stellte er Rüdiger Skopek als neuen Referenten für Städtepartnerschaften vor. „Im Bereich der Städtepartnerschaften ist Kontinuität wichtig, denn unsere Freunde im In- und Ausland brauchen einen festen Ansprechpartner. Das ist keine typische Verwaltungstätigkeit, sondern man muss sich auf Menschen einlassen können und persönliche Beziehungen aufbauen wollen“, betonte der Oberbürgermeister beim Gespräch. Weiterhin würdigte er Günter Heinischs besonderes Organisations- und Improvisationsgeschick bei der Betreuung von Austauschgruppen aus den Partnerstädten.

Günter Heinisch hat 1974 die Ausbildung zum gehobenen Verwaltungsdienst bei der Stadt Salzgitter begonnen. Im Anschluss an die Ausbildung war er in der Stadtkasse, in der Bußgeldstelle und schließlich über 12 Jahre in der Führerscheinstelle tätig, bevor er 1996 in das Büro des Oberbürgermeisters wechselte. Nun besuchte er in offizieller Funktion Salzgitters Partnerstädte, vieles war neu, doch die britische Partnerstadt Swindon bereiste er schon 1973 als Schüler. „Meine letzte berufliche Station fand ich spannend und wichtig zugleich. Für mich war es ein Traumjob“, resümierte Heinisch und erinnerte sich an zahlreiche Austauschbesuche, bei denen er beispielsweise eine Fußballmannschaft bei sich zu Hause untergebracht hat oder an den spontanen Auftritt einer finnischen Swing- und Jazzband in der Aula des Gymnasiums Salzgitter-Bad, dessen Spendenerlös wiederum für eine Austauschfahrt der Schule investiert wurde.

Bedingt durch die Corona-Pandemie war der Austausch mit den fünf Partnerstädten Salzgitters (Gotha in Thüringen, Créteil in Frankreich, Imatra in Finnland, Staryj Oskol in Russland und Swindon in Großbritannien) in den letzten Monaten auf den Austausch per Telefon, Video und E-Mail beschränkt. Vom 9. bis 11. Juli fand unter dem Motto „Wir trauen uns“ ein erster Besuch der ökumenischen Arbeitsgemeinschaft St. Marien nach Gotha statt, bei der Günter Heinisch und sein Nachfolger Rüdiger Skopek beide dabei waren. Drei Tage erlebten die 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein abwechslungsreiches Programm in der thüringischen Residenzstadt. Die schöne und belebte Innenstadt lädt zum Einkauf und Verweilen in den zahlreichen Geschäften und Cafés ein. Am ersten Tag begrüßte Gothas Oberbürgermeister Knut Kreuch die Gruppe aus Salzgitter. Es folgte ein Besuch des Herzoglichen Museums Schloss Friedenstein. Am nächsten Tag stand ein Ausflug zum Zisterzienserkloster Volkenroda auf der Agenda und auf der Rückreise wurde das Panoramamuseum in Bad Frankenhausen besucht.

Für Rüdiger Skopek war es jedoch nicht die erste Reise im Rahmen der Städtepartnerschaften, denn er war in den letzten Jahren immer mal bei Austauschfahrten dabei. Ein erstes großes Projekt hat er bereits für das kommende Frühjahr in Planung: Ein Fußballcamp in Salzgitter mit Jugendlichen aus Swindon.

Foto: oh/Stadt Salzgitter

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