Die TAG Salzgitter Icefighters feierten am Freitagabend den nächsten sensationellen Sieg.

Das Team von Cheftrainer Radek Vit gewann beim Tabellenverfolger Hamburger SV klar mit 2:10 (0:1, 1:3, 1:6). Erneut drehten die Stahlstädter mit fortlaufender Uhr richtig auf und netzten alleine im letzten Drittel sechsmal ein.

 

Die Icefighters kamen in den ersten acht Minuten gut in das Spiel, mussten in der Folge aber der verspäteten Anreise einiger Spieler Tribut zollen und kurz durchatmen, da man sich nicht optimal aufwärmen konnte. Während das Team vom Salzgittersee in der ersten Druckphase sicherlich bereits den einen oder anderen Treffer hätte erzielen können, kam nun der HSV zunächst etwas besser in die Partie. Dennoch reichte es kurz vor der ersten Sirene zum Führungstreffer durch Daniel Herklotz (20.).

 

Im Mittelabschnitt zeichnete sich mit fortlaufender Uhr ab, wer das Sagen hat. Jakub Müller erhöhte auf 0:2 (31.), Herklotz markierte beim 0:3 (34.) seinen zweiten Treffer des Tages und leitete spätestens hier die Dominanz des Vit-Teams ein. Für das vorentscheidende 0:4 (38.) sorgte Jakob Ceglarski, kurz vor der zweiten Pause netzte Hamburg zum 1:4 (40.) ein, was am weiteren Spielverlauf jedoch nichts mehr ändern sollte.

 

Im letzten Drittel ließen die Gäste nichts mehr anbrennen und drehten richtig auf. Zwei Powerplaytreffer von Lukas Vit (44.) und Ron Friedrich (50.) bewiesen, dass sich die Salzgitteraner als Team gefunden haben. Die Icefighters spielten sich in den letzten zehn Minuten in einen regelrechten Rausch – Thomas Herklotz (52.), Martin Záhora (54.), Vit nochmals in Überzahl (55.) und Thomas Herklotz (60.) ließen es noch vier weitere Male krachen. Der zwischenzeitliche Hamburger Treffer um 2:9 (59.) diente nur noch der Ergebniskosmetik.

“Wir haben etwas Anlauf gebraucht. Wir hätten schon früher ein, zwei Möglichkeiten verwandeln können, mussten uns dann aber erstmal ‘erholen’ weil sich nicht alle ausreichend aufwärmen konnten. Ab dem zweiten Drittel waren wir klar überlegen, so geht der Sieg auch in dieser Höhe völlig in Ordnung!”, freute sich Vit nach der Partie.

 

Bemerkenswerterweise war es das zweite Spiel in Folge, in dem die Icefighters vor allem im Schlussdrittel richtig aufdrehten und zahlreiche Treffer verbuchten – das war vor einigen Wochen noch völlig anders, als ein Einbruch den nächsten jagte. “Die drei Reihen die gespielt haben sind mittlerweile lange ohne Unterbrechung im Training, das wirkt sich jetzt positiv aus”, erklärt der Ex-Profi. “Wir haben sehr viel trainiert und sind natürlich viel gelaufen im Training. Dann kannst du auch in den letzten 20 Minuten voll draufgehen. Mannschaften wie letzten Woche Adendorf, die nicht so viele Leute im Kader hatten, rennst du dann einfach tot”, bestätigt Icefighters-Kapitän Roman Löwing.

 

Tore:0:1 (19.20) Daniel Herklotz(Müller, Friedrich), 0:2 (30:38)Jakub Müller(Löwing), 0:3 (33:06) Daniel Herklotz(Müller, Vit), 0:4 (37:16) Jakob Ceglarski(T. Herklotz, Vit), 1:4 (39:47) Robin Richter(Heitmann), 1:5 (43:08) Lukas Vit(T. Herklotz, Záhora/PP1), 1:6 (49:02) Ron Friedrich(Müller, D. Herklotz/PP1), 1:7 (51:01) Thomas Herklotz(Záhora, D. Herklotz), 1:8 (53:07) Martin Záhora(Ceglarski, Vit), 1:9 (54:47) Lukas Vit(Siglreithmaier, T. Herklotz/PP1), 2:9 (58:28) Jannik Höffgen(Heitmann, Richter) 2:10 (59:29) Thomas Herklotz(Záhora)

Text und Foto (Archiv): oh/Jens Bartels
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