Der runde Tisch gegen Häusliche Gewalt informiert in den nächsten Wochen in den Sozialen Medien und mit einer Plakataktion über Hilfsangebote.

Frauen aber auch Männer suchen Hilfe und Beistand gegen häusliche Gewalt oft an der falschen Stelle. Der runde Tisch gegen Häusliche Gewalt informiert in den nächsten Wochen in den Sozialen Medien und mit einer Plakataktion über Hilfsangebote.

 

Häusliche Gewalt ist ein Flächenbrand, der noch immer jede vierte Frau in Deutschland trifft. Dem Einhalt zu gebieten, ist seit zwei Jahren auch in Deutschland verbindliches Recht. Wir sind gesetzlich verpflichtet für den Schutz von Frauen vor Gewalt zu sorgen, denn vor zwei Jahren ist die Bundesrepublik der „Istanbulkonvention“ des Europarates beigetreten“ so Simone Semmler, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt und Mitglied des runden Tisches gegen Häusliche Gewalt.

Aus diesem Grund hat der runde Tisch gegen häusliche Gewalt nach Möglichkeiten gesucht, Betroffene über die richtigen Kontaktmöglichkeiten zu informieren.Dazu wird eine Facebook-Kampagne gestartet. In den nächsten 12 Wochen werden wöchentlich zwei Beiträge mit den wichtigen Informationen der Hilfeeinrichtungen zum Thema „Salzgitter ohne häusliche Gewalt“ eingestellt. Das Netzwerk hat damit das Ziel, dass Betroffene unter dem Hashtag #SZgewaltfrei die lokalen Hilfekontakte kennenlernen. „Wir hoffen, dass viele auch nicht betroffene Menschen die Kampagne „Salzgitter ohne häusliche Gewalt“ in ihren eigenen Timelines und Facebookgruppen teilen, damit #SZgewaltfrei lokal viral geht und möglichst viele die Informationen bekommen“, äußert sich Friederike Schröder von der BiSS Beratung.

Auch hat der runde Tische gegen häusliche Gewalt eine salzgitterweite Plakatkampagne auf den Weg gebracht, die über das bundesweite Hilfetelefon informiert.Dieses Hilfetelefon ist 365 Tage im Jahr, 24 Stunden, erreichbar und mit Fachkräften besetzt, die Beratungen in 17 Sprachen durchführen können. Zu erreichen sind die Beraterinnen und Berater unter 08000 116 016.

Was Salzgitter ausmacht ist, dass in Krisenfällen alle an einem Strang ziehen und schnell Lösungen entwickeln“ betont dazu Andrea Meyer, Leiterin des Frauenhauses Salzgitter und Mitglied des Runden Tisches gegen Häusliche Gewalt.Institutionen, die sich beteiligen wollen, finden unter www.hilfetelefon.dekostenfreie Materialien, die beispielsweise ausgehängt werden können. Weitere Fragen zu den Aktionen des Runden Tisches gegen Häusliche Gewalt beantwortet Simone Semmler per E-Mail angleichstellung@stadt.salzgitter.de.Foto: oh/Stadt Salzgitter/Karliczek

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