Heute tagte auf Initiative von Oberbürgermeister Frank Klingebiel erstmalig der „Runde Tisch Ukraine“ .

Heute tagte auf Initiative von Oberbürgermeister Frank Klingebiel erstmalig der „Runde Tisch Ukraine“ .

„Wir haben unsere erfolgreiche Netzwerkerfahrung aus der Flüchtlingskrise genutzt und einen Runden Tisch Ukraine ins Leben gerufen“, so Klingebiel..
Heute erfolgte der erste digitale Austausch mit engagierten Akteure aus den Bereich Wirtschaft, Sozialverbänden, Schule, Gewerkschaften, Hilfsorganisationen, Kirchen, Polizei, Feuerwehr und Verwaltung.
Der enormen Hilfsbereitschaft der Bevölkerung zollten alle Beteiligten Respekt. Gut gefüllte Schulkeller mit -dank tatkräftiger Unterstützung von helfenden Schulkindern- vorsortierten Sachspenden stoßen nun an ihre Grenzen. Fragen der Lagerung und des Transportes gilt es nun zu klären, aber es geht auch darum,  ein Signal zu senden, dass vorerst keine Sach- und Kleiderspenden mehr benötigt werden.

„Zeichen der Solidarität sind enorm wichtig und von unschätzbaren Wert. Doch materielle Hilfe für alle ukrainischen Staatsbürgerinnen und –bürger ist ebenso wichtig- in der Ukraine, in den osteuropäischen Nachbarländer oder wo die Flüchtenden auch immer ankommen.
Die Entwicklung der Ereignisse ist so dynamisch, dass eine verlässliche Einschätzung der Lage aktuell nicht möglich ist. Weder ist bekannt wie viele ukrainische Bürgerinnen und Bürger tatsächlich nach Deutschland kommen noch wie der tatsächliche Bedarf an Hilfsgütern ist.
Hilfe erreicht jedoch nur ihr Ziel, wenn diese bedarfsgerecht ist und da ankommt, wo sie gebraucht wird.  Und daher der geschlossene Appell: Aktuell ist mit einer Geldspende an die bekannten Spendenkonten der großen Hilfsorganisationen mehr geholfen als mit Sachspenden.“

Die Hilfsorganisationen können einschätzen was wo beispielsweise in den osteuropäischen Nachbarländern, die aktuell die größte Zahl an geflüchteten Menschen aus der Ukraine versorgen,  benötigt wird und entsprechend einkaufen.
Gestern und heute erreichten die ersten Flüchtlinge aus der Ukraine Salzgitter.
Für Fragen der Unterbringung von ukrainischen Flüchtlingen schaltet die Stadt Salzgitter ab sofort eine „Ukrainehilfe-Hotline“ unter der Rufnummer 05341/839-4080. Diese ist täglich von 8 bis 20 Uhr besetzt. Per E-Mail wenden sich Ratsuchende an  ukrainehilfe@stadt.salzgitter.de.

Ab sofort werden alle wichtigen Informationen im Zusammenhang mit der Ukrainekrise auf der Internetseite www.salzgitter.de/ukrainehilfe veröffentlicht. In Kürze wird dort auch ein Flyer in ukrainischer Sprache mit wichtigen Informationen für ankommende Flüchtlinge sowie ein Meldebogen eingestellt.  In diesem Zusammenhang ist wichtig, dass sich aus der Ukraine geflohene Menschen, die in Salzgitter ankommen am besten sofort telefonisch bei der Hotline melden. Dies gilt auch, wenn sie bei Bekannten oder Verwandten Unterkunft erhalten haben.

Foto: oh/akitada31

Tags: , ,

Ähnliche Artikel

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Recycling Lesum GmbH

Siedentopf

Bestattungen