
Foto: Peter Sierigk
„Auf allen Ebenen der Verwaltung wird mit Hochdruck daran gearbeitet, die in Salzgitter zusätzlich benötigten rund 470 Kita-Plätze zu schaffen, um allen Kindern den Besuch eines Kindergartens zu ermöglichen und den Rechtsanspruch zu erfüllen.“
Dies betont Oberbürgermeister Frank Klingebiel in einer Presseerklärung der Stadt. Weiter konkretisiert er: „Ich habe gestern dem Rat der Stadt Salzgitter den Neubau einer viergruppigen Kindertagesstätte auf dem ehemaligen Gelände der Grundschule am See in Salzgitter-Lebenstedt vorgeschlagen. Mit dieser Neubaumaßnahme schaffen wir zusätzlich 90 Kindergartenplätze und 15 Krippenplätze.“ Der Rat soll über dieses Projekt in seiner Sitzung am Mittwoch, den 26. September entscheiden.
„Vereinbarkeit von Familie und Beruf, eine gute Kinderbetreuung und der soziale Frieden in unserer Stadt sind mir ein besonderes Anliegen. In diesen Bereichen liegt weiterhin ein Schwerpunkt meiner Arbeit,“ ergänzt der Oberbürgermeister.
Die Gesamtinvestitionskosten der Kindertagesstätte belaufen sich auf 2.938.70 Euro, der städtische Anteil wird 2.000.050 Euro betragen. Die jährlichen Betriebskosten werden mit rund 681.300 Euro beziffert.
„Wir haben eine Landesförderung von insgesamt 938.650 Euro eingeplant. Aus dem Integrationsfonds sollen 758.650 Euro und vom Kultusministerium 180.000 Euro gezahlt werden. Zu den jährlichen Betriebskosten erhalten wir einen jährlichen Personalkostenzuschuss des Landes von derzeit 55 Prozent für die drei Kindergartengruppen. Die Landesunterstützung im Kita-Bereich reicht jedoch hinten und vorne nicht, um der besonderen Herausforderung der Stadt Salzgitter durch den Flüchtlingszuzug Rechnung zu tragen. Ich erwarte, dass das Land hier schnellstmöglich nachbessert.“, fordert Oberbürgermeister Klingebiel abschließend.
Foto: Stadt Salzgitter