Erstes Projekt „Kleines klimagerechtes Forum“, gefördert aus dem EU-Förderprogramm „Perspektive Innenstadt“, geht an den Start.

Erstes Projekt „Kleines klimagerechtes Forum“, gefördert aus dem EU-Förderprogramm „Perspektive Innenstadt“, geht an den Start.

Die Innenstädte von Salzgitter – Lebenstedt und Salzgitter – Bad profitieren von dem EU-Förderprogramm „Perspektive Innenstadt“ und bringen als erstes Projekt das „Kleine klimagerechte Forum“ auf den Weg.  Ziel des Förderprogramms „Perspektive Innenstadt“ ist es, neue Nutzungen und Aufenthaltsqualitäten  der von der Corona-Pandemie erheblich betroffenen Innenstädte zu ermöglichen. Schon im Frühjahr letzten Jahres hatte Oberbürgermeister Frank Klingebiel sich als Vizepräsident des Niedersächsischen Städtetages bei der Landesregierung mit Nachdruck dafür eingesetzt, mit einem Sofortprogramm die Innenstädte in Niedersachsen wieder zu beleben.

Im Juli 2021 hatte der Rat der Stadt Salzgitter die Antragstellung für das Förderprogramm und die Erarbeitung konkreter Projekte beschlossen. Inzwischen hat das Niedersächsische Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Landesentwicklung entschieden, dass über die von der Stadt beantragten 1,5 Millionen Euro hinaus bis zu 1,8 Millionen Euro aus dem Förderprogramm für die Stadt Salzgitter reserviert werden. Die Förderquote beträgt 90 %. Das erste Vorhaben muss nach den Förderrichtlinien bis zum 31.März 2022 beantragt werden. Bis zum 30.Juni 2022 können noch weitere Projekte hinzukommen. Die Projektvorschläge wurden mit den Arbeitskreisen „Innenstadt“ in Lebenstedt und Bad vorab diskutiert und um weitere Vorschläge und Änderungswünsche ergänzt. Den Ortsräten Süd und Nord der Stadt Salzgitter wurde das „kleine klimagerechte Forum“ bereits Ende 2021 vorgestellt. Alle Projekte müssen vom Rat der Stadt beschlossen werden.

„Mit dem ersten Projekt „Kleines klimagerechtes Forum“ setzen wir einen ersten Meilenstein für ein ganzes Bündel von Projekten zur Wiederbelebung der beiden Zentren in Lebenstedt und in Bad“, erläutert Klingebiel. „Wir haben ein Projekt aus dem Bereich Natur und Klimaschutz gewählt, da wir dieses Thema für sehr wichtig halten und die Umsetzung schnell vollzogen werden kann. Außerdem ist das Ergebnis der Förderung für die Bürgerinnen und Bürger sofort sichtbar, der Nutzen tritt sogleich ein.“
Gefördert werden in beiden Zentren insgesamt 25 Solarbänke mit einem WLAN-Anschluss, so dass die Bänke nicht nur als Sitzgelegenheit dienen, sondern auch zum Laden von Mobilgeräten genutzt werden können. Außerdem kann man im Internet surfen, da die Solarbänke als WLAN Hotspot für das offene und kostenlose WLAN dienen. Ergänzt werden die Bänke mit Nebeltechnik zur Senkung der Umgebungstemperatur sowie mit Trinkbrunnen zur Erfrischung. Als Standorte wurden in Salzgitter-Lebenstedt der Bereich rund um das Stadtmonument „In den Blumentriften“ und in Salzgitter-Bad der Bereich „Schützenplatz/Vorsalzer Straße“ ausgewählt.

„Mit dem „Kleinen klimagerechten Forum“ wollen wir die Aufenthaltsqualität in beiden Zentren stärken und wir setzen ein Signal für Digitalisierung und die Nutzung von erneuerbaren Energien“, so Klingebiel.
Weitere Projekte aus dem Förderprogramm sind in der Planung.

Foto: oh/Stadt Salzgitter

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