Mit einer deutlichen Niederlage verabschieden sich die TAG Salzgitter Icefighters aus dem aktuellen Spielbetrieb.

Mit einer deutlichen Niederlage verabschieden sich die TAG Salzgitter Icefighters aus dem aktuellen Spielbetrieb.

Mit einem 9:1 (4:0, 2:1, 3:0) musste sich das Team des Trainerduos Radek Vit und Sascha Pelikan am Samstagabend im entscheidenden dritten Spiel um die Finalteilnahme dem ECW Sande geschlagen geben. Die Vorentscheidung im Duell zweier dezimierter Mannschaften fiel bereits im ersten Drittel. Das Fehlen diverser Leistungsträger zeigte sich schnell und so gerieten die Icefighters früh ins Hintertreffen. Im Gegensatz zur Woche zuvor, als man eine frühe 2:0-Führung erzielte, setzten diesmal die Hausherren mit dem 1:0 nach nur 39 Sekunden den ersten Stich. Dabei kam Sandes Kapitän Tim Maier unbedrängt zum Abschluss (1.). Auch in der Folge lief es nicht wirklich rund, allerdings kam das Spiel aufgrund mehrerer Unterbechungen nicht richtig zum Laufen. Zwar zeigte sich Sande vorne etwas mehr, doch ein echtes Übergewicht war bis dahin noch nicht zu erkennen.

Das änderte sich schnell. Der Gastgeber netzte in Minute 10 zum 2:0 ein und blieb auch im Anschluss am Drücker. Salzgitter gelang es kaum, sich aus dem eigenen Drittel zu befreien. Der Sander Angriff hingegen kam ein weiteres Mal frei zum Schuss und ließ sich für das 3:0 (11.) nicht lange bitten. Salzgitter stellte vorne weiterhin keine wirklich Bedrohung dar und kreierte nur wenige Möglichkeiten. Auch hinten funktionierte nicht viel, sodass schon bald ein 4:0 (15.) auf der Anzeigetafel prangte. Strafzeiten auf Seiten der Gäste machten die Situation für diese nicht besser. Nachdem man zwei Unterzahlspiele im ersten Drittel noch schadlos überstand, schlug es in der 24. Spielminute zum 5:0 ein. Damit nicht genug, musste kurz darauf Icefighters-Kapitän Roman Löwing nach einem Pucktreffer im Gesicht vom Eis, konnte aber wieder zurückkehren. Sande kam nun selbst in Unterzahl, nach einem Bandencheck sogar für 5 Minuten – und zeigte sich dort souverän.

Immerhin kamen die Stahlstädter nun etwas besser rein und schafften es, den Rückstand weitestgehend zu halten, doch Fortuna hatte man auch nicht auf seiner Seite. Rund drei Minuten vor der zweiten Pause drückte Daniel Herklotz die Scheibe per Bauerntrick über die Linie, doch der Schiedsrichter entschied auf kein Tor. Unmittelbar danach ging Löwing erneut zu Boden. In der darauffolgenden Unterzahl aus Sicht der Jadehaie erhöhten diese auf 6:0 (40.). Mit dem Ertönen der Pausensirene lag das Hartgummi erneut im Sander Kasten, nach einiger Diskussion wurde der Powerplay-Treffer von Tobias Kreismer gezählt (40.). Im letzten Drittel behielt das Team von der Nordsee weiterhin das Heft in der Hand und stellte per Doppelschlag auf 8:1 (43., 45.). Dennoch versuchte das Team vom Salzgittersee sich so gut es irgendwie ging, nochmal vorne zu präsentieren. Erfolgreich zeigten sich jedoch nur noch die Hausherren, die gute sieben Minuten vor Schluss das abschließende 9:1 (53.) erzielten.

„Durch die Umstellung der Reihen hatten wir gleich im ersten Drittel viel Unordnung im Spiel, da war Sandes Qualität besser. Im zweiten Drittel hatten wir uns dann besser gefunden, aber unsere Chancen nicht verwertet. Am Schluss war es dann ein Kampf gegen Windmühlen, da konnten wir nicht gleichwertig dagegen halten. Natürlich bin ich etwas traurig, dass die Krankheitswelle so zugeschlagen hat und dass die Saison für uns nun vorbei ist. Aber ich bin in erster Linie stolz darauf, wie weit wir trotz der schwierigen Phase im letzten Jahr gekommen sind. Am Ende haben wir eine richtig gute Saison gespielt und darauf werden wir aufbauen. Wir können zufrieden in die Sommerpause gehen. Schön war auch, dass uns so viele Fans begleitet haben“, resümiert Radek Vit nach dem Spiel.

Tore: 1:0 (00:39) Tim Maier (Jache, Teljukin), 2:0 (09:11) Vitalij Janke (Jache, Dejdar), 3:0 (10:57) Sergejs Piskunovs(Galwas), 4:0 (14:01) Nikolai Varianov, 5:0 (23:17) Tim Maier (Teljukin/PP1), 6:0 (39:01) Marian Dejdar (Jache, Teljukin/SH1), 6:1 (39:55) Tobias Kreismer (T. Herklotz, Löwing/PP1), 7:1 (42:39) Tim Maier (Jache), 8:1 (44:31) Tim Maier (Jache), 9:1 (52:27) Artur Galwas (Piskunovs, Zubulis)

Text und Foto (Archiv): oh/Jens Bartels
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