Aufgrund der jüngsten Verlängerung der Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie hat der Niedersächsische Eissport-Verband (NEV) den gesamten Spielbetrieb im Nordverbund bis einschließlich dem 10. Januar 2021 ausgesetzt.

 
Sobald die Verordnungslage es zulässt, soll es jedoch weitergehen. Die Eissporthalle am Salzgittersee möchte ebenfalls so schnell als möglich wieder öffnen.
Diese Entscheidung fiel infolge einer Online-Konferenz am vergangenen Freitag, in der sich die die stimmberechtigten Mitglieder der NEV-Eishockey-Kommission mit den Präsidenten der dem Nordverbund angehörigen LEV berieten. In der Meldung des NEV geht man nach wie vor davon aus, dass ein Spielbetrieb in der Saison 2020/2021 – wenn auch nicht wie gewohnt – möglich sein könne.

So soll, sobald es die Verordnungen zulassen, ein “Startsignal” gegeben werden, woraufhin nach zwei Wochen bereits die ersten Spiele ausgetragen werden könnten. Dies entspräche der gewünschten Vorbereitungszeit, die die meisten Vereine auf Anfrage des Verbandes kommuniziert haben. Dabei würde man direkt im laufenden Spielplan einsteigen. Spiele die bis dahin nicht ausgetragen wurden, fielen dann aus, heißt es weiter.

Neue konkrete Pläne oder Modi gäbe es aktuell nicht, da man bereits viel Zeit in die Planung für alternativen Spielpläne und -modi investiert habe. Es bestehe allerdings die Möglichkeit eines Pokalwettbewerbes oder eine neue Zusammenstellung von Ligen. Der Verbande betonte abschließend noch einmal, dass man die Saison nicht absagen werde.

Unabhängig von den Entscheidungen des NEV müssen auch die beteiligten Eishallenbetreiber mitspielen, damit alle Liga-Teilnehmer eine Spielstätte haben. Wie sich die Situation um die Eishallen entwickelt, ist vorerst unklar. Diverse Standorte haben in der vergangenen Woche das Eis abgetaut, so auch Salzgitter. Wer wieder öffnen würde, ist noch nicht bekannt, die Kosten spielen eine Rolle.

Am Salzgittersee kann man momentan guten Mutes sein. Andrea Hoth, Geschäftsführerin der Eishalle am Salzgittersee, signalisiert, dass man das Eis sobald die rechtlichen Rahmenbedingungen es erlauben, wieder hochfahren möchte. So könnte die Eishalle bereits am 9. Januar wieder am Start sein. Dabei nehme man auch das Riskio in Kauf, je nachdem wie sich die Pandemie entwickelt, eventuell nach kurzer Zeit wieder schließen zu müssen.
Text und Foto: oh/Jens Bartels
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