Neue Flagge

Schon wieder wird eine neue Flagge auf dem Platz der Städtepartnerschaften an diesem Wochenende gehisst werden

Nachdem sich am vergangenen Nationalfeiertag Frankreichs, dem 14.07.2020, einige Bewohnerinnen und Bewohner Salzgitters beim Anblick des Stadtwappens von Créteil verwundert die Augen rieben, wird nun das Stadtwappen von Imatra wehen.
Zu den Feierlichkeiten anlässlich des 72.sten Gründungstags der finnischen Partnerstadt Imatra am 22.August wird Oberbürgermeister Frank Klingebiel nicht vor Ort sein. Coronabedingt findet keine große Geburtstagsfeier in Imatra statt, aber der Bitte seines Amtskollegen Kai Roslakka kam Klingebiel gern nach und gratuliert  mit einer Videobotschaft, die im Stadtzentrum von Imatra auf einer Großbildwand gezeigt wird, besonders herzlich.
Persönliche Besuche waren in diesem Jahr wie so vieles andere nicht möglich, doch auf anderen Wegen wird die rührige Städtefreundschaft mit Imatra natürlich weiterhin gepflegt. Fußball- und Eishockeyteams, aber auch offizielle Delegationen und Musikbands wie die „Dark Ride Brothers“, die auf dem Altstadtfest spielten, haben diese Freundschaft jahrelang belebt und gefestigt und sind hoffentlich bald wieder in Salzgitter zu Gast.

Erst am 6. Dezember, dem Nationalfeiertag Finnlands und der damit verbundenen Unabhängigkeit vom Russischen Reich im Jahr 1917, wird die Flagge mit dem Wappen wieder am Platz der Städtepartnerschaften wehen, vorausgesetzt das Eishockeyteam um Mikko Airas entschließt sich nicht vorher, wie schon häufiger, kurzfristig zu einer Stippvisite in Salzgitter.
Das offizielle Emblem und Wahrzeichen von Imatra ist das Wappen. Die Bürgerinnen und Bürger Imatras betrachten das Wappen als einen wichtigen Teil ihrer Identität, symbolisieren doch die Farben Rot, Silber und Gold die Ziele Weiterentwicklung, Lebenslust, Wohlstand und Gesundheit. Es zeigt in rotem Schild drei senkrechte, in zwei Richtungen gerichtete silberne Blitze mit goldenen Spitzen. Das Wappen weist auf die wichtige Bedeutung des Wasserkraftwerks und der damit gewonnenen Elektrizität, die die Industrialisierung für die Stadt und die Region überhaupt erst möglich machte, hin. Ende der zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts wurde der Fluss Vuoksi zur Stromerzeugung erstmals gestaut und die Kapazität des Kraftwerks wurde dann im Zeitraum von 1929 bis 1937 von 56 MW auf 125 MW gesteigert.

Abb.: oh/imatra

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