Beim dualen Studiengang Wirtschaftsinformatik an der WelfenAkademie geben sich Betriebswirtschaftslehre und Informatik auf innovative Weise die Klinke in die Hand.

Die WelfenAkademie an der Salzdahlumer erweitert das Angebot ihrer Lehre.

Praxisnah im Team international vernetzt an IT-Projekten arbeiten und dabei das Bindeglied zwischen Kunde und Unternehmen sein: Beim neuen dualen Studiengang Wirtschaftsinformatik an der WelfenAkademie in Braunschweig geben sich Betriebswirtschaftslehre und Informatik auf innovative Weise die Klinke in die Hand.

Die ersten Studierenden starten im Wintersemester zum 1. August 2022 und können sich auf viele neuartige Ansätze freuen, um ihre Stärken und Vorlieben vom ersten Semester an voll und ganz für den bestmöglichen Karrierestart zu nutzen. 
Was ist digitale Forensik? Was ist Social Engineering? Welche Potenziale stecken in Blockchains und künstlicher Intelligenz? Will ich Unternehmen sicher ins digitale Zeitalter führen oder lieber Software entwickeln? Wen all diese Fragen interessieren, der findet an der WelfenAkademie einen dualen Studiengang eng am Puls der Zeit mit zahlreichen Möglichkeiten, seine eigenen Stärken zu ergründen und zu nutzen.

Nicht ohne Stolz berichtet der anerkannte Experte Professor Norbert Gülke als Studiengangverantwortlicher daher, dass die ständige Akkreditierungskommission der Bundesrepublik Deutschland dem Bildungsangebot die Freigabe mit Bestnote erteilt hat: „Dabei bleibt der Studiengang flexibel. Wir können Themen jederzeit so anpassen, dass wir immer auf dem aktuellsten Stand sind“, erklärt Gülke und hebt hervor, dass die Art der Ausrichtung an der WelfenAkademie derzeit in Norddeutschland einzigartig ist.

„Bei der Konzeptionierung haben wir uns zahlreiche Bildungsangebote angesehen und entsprechend unsere besondere Expertise eingebaut“, erklärt der Studiengangsverantwortliche. „Dabei setzen wir auf durchgehende Projekte. Das Thema IT-Security zieht sich durch alle Semester. Auch Themen wie Social Engineering und Computational Trust sind selten.”

Durch das Modell des dualen Studiums sind die Studierenden dabei ganz nah an der Praxis. Die Bewerbung findet über die Unternehmen statt, wo die Anwärter zunächst eine Praxisphase verbringen. Der erste Block in der WelfenAkademie verknüpft die Praxis dann mit der Theorie. „Mein Kredo ist, dass die Leute, die ein duales Studium machen, die Praxis auch im Studium integrieren müssen. Alles was ich mir in Vorlesungen anhöre, kann unmittelbar an der vorhandenen Computertechnik in den Laboren der WelfenAkademie umgesetzt werden.“


Neben den Vorlesungen und deren praktischer Umsetzung ist die Selbständigkeit der Studierenden gefragt. „Es geht nicht nur ums Programmieren und um die Technik. In der Industrie geht es später viel darum, Projekte durchzuführen und zu managen. Deswegen werden die Studierenden nach einer theoretischen Einführung im ersten Semester selbständig ein Projekt umsetzen. Dabei können sie sich natürlich auf die Begleitung der Dozenten verlassen. Denn Arbeit im Team heißt auch in der Industrie: Arbeit mit den Vorgesetzten“, setzt Gülke an und fährt fort: „Die Studierenden sollen selbst Ideen entwickeln, um Lösungen dafür zu erarbeiten. Es wird auch ein langjähriges Projekt geben, welches die Studierenden dann an ein Nachfolgeteam übergeben werden – auch das muss man lernen. Unsere Idee ist, dass sich dieses Projekt um künstliche Intelligenz dreht.“

Wer sich dabei lieber in die Tiefen der Bits und Bytes einer Programmierung eingraben will, sei in dem Studiengang ebenso gut aufgehoben wie derjenige, der sich in Richtung Projektmanagement als Bindeglied zwischen Unternehmen und Kunden entwickeln will. „Ich kann in beide Richtungen gehen. Dieser Studiengang bietet Studierenden die Möglichkeit, das während des Studiums auszutesten“, versichert Gülke. „Es umfasst alles, von der eigenen Entwicklung der Software bis hin zur Gewährleistung der Sicherheit von Unternehmen und den Umgang mit Menschen. Dabei ist es egal, ob nun das ingenieursmäßige Vorgehen beim Schwerpunkt Software Engineering oder die menschliche Komponente beim Schwerpunkt digitale Transformation im Vordergrund stehen soll.“ Denn diese beiden Schwerpunkte stehen ab dem vierten Semester zur Verfügung.


„Software-Engineering ist für Studierende praktisch, deren Unternehmen Hard- und Software entwickeln oder Systeme administrieren. Wenn aber die IT bei den Firmen nicht im Vordergrund steht – wie beispielsweise bei einem großen Modelabel – dann kann digitale Transformation Sinn machen“, erläutert Gülke. Bei letzterem gehe es darum, Unternehmen modern zu halten und Mitarbeitende in modernen Systemen zu schulen, um Dienstleistungs-, Produktions-, oder Logistikvorgänge mithilfe von Computern effizienter zu gestalten: „Bei beidem spielt unser großer Schwerpunkt IT-Sicherheit eine Rolle. Denn Sicherheit hat auch eine menschliche Komponente.“ Die beste Sicherheit bringe nichts, wenn ein Mitarbeiter arglos auf eine verdächtige Mail klicke. „Die Frage ist: Wie vermittele ich das? Auch das ist Thema des Studiums.“

Auch Dr. Jens Bölscher, Geschäftsführer der WelfenAkademie, setzt voll auf den neuen Studiengang: „Deutschland braucht dringend IT-Nachwuchs. Unser zukunftsfähig aufgestellter Bachelor-Studiengang setzt an dieser Stelle an. Studierende und auch Partner-Unternehmen, die Interesse an diesem Studium haben, sollten sich jetzt bei uns melden. Es gibt einige vakante Plätze, für die wir zwar schon Unternehmen haben, aber noch keine Studierenden.“

Finanziell ist das Duale Studium interessant für die Studierenden, weil sie ein regelmäßiges Einkommen haben. Andererseits wartet auf die Unternehmen dafür ein hohes Maß an Kompetenz und die stetige Vertiefung der Praxisthemen an der Akademie. Studieninteressierte können sich in der Regel ur bei den teilnehmenden Unternehmen bewerben, die WelfenAkademie steht aber für eine umfangreiche Beratung Studieninteressierter zur Verfügung. Benötigt wird eine Hochschulzugangsberechtigung. Ein NC existiert für den Studiengang nicht.


Foto: oh/WelfenAkademie

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