Der Gesetzgeber sieht Versicherungskennzeichen für motorisierte Krankenfahrstühle vor. Auch für E-Scooter wird ein Versicherungskennzeichen benötigt.

Durch das Versicherungskennzeichen wird für die Kraftfahrzeuge im Sinne des § 4 Absatz 3 Satz 1 in Verbindung mit § 3 Absatz 2 Satz 1 Nummer 1 Buchstabe d bis f nachgewiesen, dass für das jeweilige Kraftfahrzeug eine dem Pflichtversicherungsgesetz entsprechende Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung besteht.

Vorgeschrieben ist ein Versicherungskennzeichen unter anderem für Kleinkrafträder mit einem Hubraum von maximal 50 ccm und einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von maximal 45 km/h. Somit benötigen unter anderem Mofas, Mopeds sowie Roller ein Versicherungskennzeichen. Darüber hinaus ist dieses für Quads und Trikes vorgeschrieben, wenn diese über die gleichen Vorgaben verfügen.

Der Gesetzgeber sieht Versicherungskennzeichen zudem für motorisierte Krankenfahrstühle vor. Auch für E-Scooter wird ein Versicherungskennzeichen benötigt. Beim Versicherungskennzeichen beträgt die Gültigkeit grundsätzlich nur ein Jahr, danach muss die Versicherung erneuert werden. Dabei beginnt das Versicherungsjahr immer am 01. März.

Angetroffenen Fahrerinnen und Fahrern wird von den Beamten die Weiterfahrt untersagt. Zudem muss ein Ermittlungsverfahren nach dem Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet werden. Wir möchten daher appellieren, sich individuell mit der Gültigkeit der Haftpflichtversicherung ihres Fahrzeuges zu beschäftigen.

Foto: oh/KristofTopolewski

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