Die TAG Salzgitter Icefighters holten nach der Niederlage vom letzten Sonntag den nächsten Sieg.



Das dritte Aufeinandertreffen mit den Wunstorf Lions endete mit einem 19:1 (7:0, 8:0, 4:1) erneut deutlich. Dabei reiste der Aufsteiger mit lediglich elf Feldspielern an und hatte dem ebenfalls dezimierten Team von Radek Vit und Sascha Pelikan am Freitagabend wenig entgegenzusetzen.

Mit diesem Ergebnis rangieren die Stahlstädter auch nach dem 10. Spieltag weiterhin auf Platz eins in der Tabelle. Salzgitter – ohnehin personell anschgeschlagen – musste in diesem Spiel zusätzlich auf Daniel Herklotz und Christian Pelikan verzichten, die beruflich verhindert waren. Personelle Unterstützung gab es immerhin von Yannik Göpel aus dem Wolfsburger Nachwuchs, der bereits seit zwei Wochen auf dem Salzgitteraner Eis mittrainiert.

Die Hausherren – trotz allem in der Favoritenrolle – machten nach nur wenigen Minuten klar, wer das Sagen hat, dominierten Drittel eins mit 7:0 und Drittel zwei mit 8:0, bevor es im Schlussabschnitt nicht mehr ganz so rund lief. Ärgerlich: Mit Jakob Ceglarski verletzte sich ein weiterer Spieler, der mindestens am Sonntag ausfällt.

Das Trainer-Duo nutzte das Spiel auch als Vorbereitung für Sonntag und auch dafür, den Backup-Goalies Pablo Schewe und René Schoch etwas Spielzeit zu geben und sie damit auch für den Einsatz im Training zu belohnen. Schewe spielte die ersten 30 Minuten, Schoch die zweiten.

„Wir waren von Anfang an konzentriert und haben unsere Aufgaben, die wir uns vorgenommen hatten gut umgesetzt. Im letzten Drittel haben wir dann etwas nachgelassen. Das haben wir natürlich angesprochen, aber bei einer 15:0-Führung ist manchmal die Luft eben auch etwas raus. Insgesamt sind wir aber sehr zufrieden. Für Pablo und René war es wichtig, Spielpraxis zu sammeln. Wir wissen, dass wir uns auf beide verlassen können, wenn Dennis mal ausfällt – heute konnten sie sich zeigen. Auch Yannik hat seine Aufgabe gut erledigt und Fortschritte gemacht. Ich denke, er wird uns langfristig unterstützten können. Einzig ärgerlich ist Jakobs Verletzung. Da hoffen wir dass er nicht langfristig ausfällt“, resümierte Vit nach dem Spiel.

Statistik

Tore: 1:0 (05:33) Kirill Borisov (Cermak, Kreismer), 2:0 (06:28) Adam Strakos (Müller), 3:0 (08:52) Tobias Kreismer (Pape), 4:0 (09:51) Adam Strakos (Siglreithmaier, Vit), 5:0 (11:16) Lukas Vit (Müller, Cermak/PP1), 6:0 (11:37) Thomas Pape (Ceglarski, Löwing), 7:0 (18:09) Tobias Kreismer (Cermak), 8:0 (21:39) Tomas Cermak (Müller/PP1), 9:0 (23:39) Lukas Vit (Borisov), 10:0 (24:15) Adam Strakos (Pape, Vit), 11:0 (26:15) Adam Strakos (Cermak), 12:0 (31:47) Jakub Müller (Pape/SH1), 13:0 (33:38) Tobias Kreismer (Pape), 14:0 (37:52) Adam Strakos (Müller), 15:0 (39:01) Tomas Cermak, 16:0 (47:37) Adam Strakos (Kreismer/SH1), 17:0 (51:20) Jannis Bahr (Pape, Strakos), 18:0 (52:05) Harijs Bersevics (Cermak), 19:0 (54:34) Adam Strakos (Müller, Cermak), 19:1 (54:34) Arne Schneekönig (Rutz)

Text und Foto/Archiv: oh/Jens Bartels

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