Hallendorf ist wie die meisten Ortschaften Salzgitters von landwirtschaftlich genutzten Flächen umgeben und bietet freundliches Wohnen im Grünen.

Hallendorf ist wie die meisten Ortschaften Salzgitters von landwirtschaftlich genutzten Flächen umgeben und bietet freundliches Wohnen im Grünen. Im Bild die Evangelische Kirche von Hallendorf.

 

Hallendorf ist einer der insgesamt 31 Stadtteile der kreisfreien Stadt Salzgitter.

Er liegt in der Ortschaft Ost und ist eine der größeren Ortschaften der Stadt Salzgitter. Hallendorf ist wie die meisten Ortschaften Salzgitters von landwirtschaftlich genutzten Flächen umgeben und bietet freundliches Wohnen im Grünen.

Hallendorf wurde 801 erstmals erwähnt. Um 1540 gab es dort ca. 37 Wohnhäuser. Daran änderte sich bis zur Zeit des Dritten Reichs kaum etwas. Ende 1937 begann in der Hallendorfer Gemarkung der Aufbau der Reichswerke. In der Umgebung des Dorfes entstanden große Barackenlager, darunter das sogenannte Sonder- oder Arbeitserziehungslager, auch als Lager 21 bekannt. In der Nähe Hallendorfs liegen die beiden Ehrenfriedhöfe der Stadt Salzgitter: „Jammertal“ und „Westerholz“.

Direkt am Ortsrand von Hallendorf sind die Stahlwerke Salzgitter angesiedelt. Diese zählen zu einem der größten Schwerindustriebetriebe Deutschlands. Es gibt in Hallendorf eine eigene Grundschule und einen Evangelischen Kindergarten. Zu den weiterführenden Schulen nach Lebenstedt ist es nicht weit. Die Hallendorfer Werkstätten des Christlichen Jugenddorfwerks Deutschlands im Ort sind eine Einrichtung für Menschen mit Behinderungen. Hallendorf bietet eine intakte Infrastruktur, Lebensmittel können noch im Dorf gekauft werden. Um den Großeinkauf zu erledigen, müssen die Hallendorfer nicht weit fahren, liegt Lebenstedt doch vor der Haustür. Ein Allgemeinmediziner sorgt für die medizinische Versorgung und für das gesundheitliche Wohl der 1678 Einwohner (Stand 31. Dez. 2018). Durch die zentrale Lage des Stadtteils ist das Krankenhaus rasch zu erreichen.

In Hallendorf befinden sich eine evangelische Kirche und die katholische Kirche Heilig Geist. Der erste Bau der evangelischen Kirche wurde Anfang des 14. Jahrhunderts erstellt. 1568 führte Herzog Julius die Reformation ein. Zwischen 1798 und 1802 wurde das Kirchengebäude vergrößert und erhielt das jetzige Aussehen. Die Kirche besitzt eine Orgel von der Orgelbaufirma Furtwängler & Hammer von 1896 (Op. 340). Die Kirchengemeinde gehört zur Propstei Salzgitter-Lebenstedt, sie bildet seit 2017 zusammen mit der Gemeinde von Salzgitter-Watenstedt die Gemeinde „St. Barbara“. Eine katholische Gemeinde gibt es in Hallendorf erst seit 1940. Anfänglich fanden die Gottesdienste in der Watenstedter Kirche statt, später in einem örtlichen Gasthaus. Nach 1945 wurde eine alte Baracke für die Gottesdienste genutzt. Pfingsten 1962 wurde das neue Kirchengebäude geweiht. Die Heilig Geist-Kirche ist seit 2006 Filialkirche der Pfarrgemeinde St. Bernward in Salzgitter-Thiede.

Foto:oh/Stadt Salzgitter

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