Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) übergab im September in Hildesheim insgesamt zehn Löschfahrzeuge Katastrophenschutz.

Bei der Übergabe der Löschfahrzeuge in Hildesheim: Der niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, mit Oberbürgermeister Frank Klingebiel im Kreise der Feuerwehrkameraden.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) übergab im September in Hildesheim insgesamt zehn Löschfahrzeuge Katastrophenschutz (LF-KatS). Zwei davon sind nun bei den Freiwilligen Feuerwehren in Gebhardshagen und Ringelheim im Einsatz.

Mit der Übergabe der Fahrzeuge im Gesamtwert von rund 2,3 Mio. Euro kommt das BBK seinem gesetzmäßigen Auftrag zur ergänzenden Unterstützung für den Brand- und Katastrophenschutz der Länder nach. „In Niedersachsen hat es in den vergangenen Jahren diverse Katastrophenlagen gegeben, etwa Moor- und Vegetationsbrände oder auch dramatische Hochwasserlagen. Für genau solche Situationen brauchen wir das bestmögliche Gerät. Darum freut es mich, dass der Bund uns jetzt diese Fahrzeuge übergeben hat. Das ist eine hochwertige Verstärkung für den Fuhrpark unserer Einsatzkräfte“, erklärte der Minister des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport, Boris Pistorius. Bundesweit werden in den kommenden Jahren insgesamt 300 Einsatzfahrzeuge durch den Bund an die Länder ausgeliefert.

Salzgitters Oberbürgermeister Frank Klingebiel ließ es sich nicht nehmen, bei der Übergabe der Fahrzeuge auf dem Hildesheimer Marktplatz persönlich dabei zu sein und betonte: “Unsere Feuerwehrleute gehen für uns im wahrsten Sinne des Wortes durchs Feuer. Sie sind 365 Tage im Jahr bereit, im Brand- und Katastrophenfall ihr Leben einzusetzen. Dafür benötigen sie eine moderne und zweckmäßige Ausrüstung. Ich bin froh, dass wir nun zwei moderne und vielseitig einsetzbare Fahrzeuge für unsere Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Wehren in Gebhardshagen und Ringelheim bekommen haben.”

Bei den übergebenen Fahrzeugen handelt es sich um sogenannte Löschgruppenfahrzeuge vom Typ Mercedes Benz Atego. Diese sind optimiert für den Einsatz bei größeren Schadenslagen und im Katastrophenfall. Durch Allradantrieb sind sie geländegängig, verfügen über umfangreiche technische Ausrüstung (z.B. Stromerzeuger, zwei Pumpen, Kettensäge), sind mit einem Löschmittelbehälter von 1.000 Litern ausgestattet und eignen sich daher auch besonders zur Bekämpfung von Waldbränden. Zudem haben sie insgesamt 300 Meter Schläuche zum Transport von Wasser über lange Strecken an Bord. Während die Automatikschaltungen handelsüblicher LKW in der Regel auf eine wirtschaftliche Fahrweise ausgelegt sind, verfügt das LF-KatS über eine sogenannte „Feuerwehrschaltung“, die kürzere Schaltzeiten bei Einsatzfahrten mit Sonderrechten ermöglicht. Die Beschaffungskosten pro Fahrzeug belaufen sich auf 223.000 Euro.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) übergab im September in Hildesheim insgesamt zehn Löschfahrzeuge Katastrophenschutz.

Die zehn Löschfahrzeuge wurden vor der malerischen Kulisse des Hildesheimer Marktplatzes übergeben.

Foto: oh/Stadt Salzgitter

Foto: oh/Stadt Hildesheim

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