14 Feuerwehrfrauen und -männer waren als Katastrophenschutzeinheit im Elbe-Elsterkreis in Brandenburg bei der Waldbrandbekämpfung im Einsatz.

Löscheinsatz ohne Wasser.

14 Feuerwehrfrauen und -männer waren als Katastrophenschutzeinheit vom 24. Juni bis 26. Juni im Elbe-Elsterkreis in Brandenburg bei der Waldbrandbekämpfung im Einsatz und konnten dort ihr Können unter Beweis stellen.

Am Freitag den 24. Juni erreichte die Anforderung des Landes Brandenburg das Waldbrandteam. Diese ehrenamtliche Einheit wirkt im Katastrophenschutz der Stadt Salzgitter mit. Die Kernkompetenz der Einheit liegt in der Vegetationsbrandbekämpfung – also zum Beispiel bei Waldbränden. Das Team hat sich über mehrere Jahre auf örtlicher und überörtlicher Ebene einen sehr guten Ruf durch ein breitgefächertes Ausbildungsportfolio aufgebaut. Dieser gute Ruf machte sich jetzt bezahlt.
Der Anforderung des Landes Brandenburg wurde entsprochen. Der diensthabende Gesamteinsatzleiter der Berufsfeuerwehr Salzgitter gab die Einheit gemäß der Anforderung zum Einsatz frei. Die Mitglieder des Teams beluden am frühen Samstagmorgen zwei Feuerwehrbusse und einen Anhänger mit den benötigten Einsatzgeräten und starteten gegen 4.30 Uhr Richtung Brandenburg.

Vor Ort angekommen, erhielten die Führungskräfte des Teams eine Lageeinweisung und Befehlsausgabe durch die „Technische Einsatzleitung“. Kurze Zeit später begann das Team mit der Brandbekämpfung. 
Neben dem Waldbrandteam kamen auch Kräfte von @fire und der Einheit SKV (Spezialkräftevegetationsbrandbekämpfung) zum Einsatz. Alle drei Einheiten fallen durch ihre gelbe Einsatzbekleidung auf. Es war der erste gemeinsame Einsatz der drei Spezialeinheiten. Nach Aussage von Herrn Detlef Maushake (Einheitsführer Waldbrandteam) war die Zusammenarbeit organisationsübergreifend sehr effektiv und kameradschaftlich.
Was ist der Unterschied zwischen „normalen Feuerwehreinheiten“ und Vegetationsbrandbekämpfungseinheiten?
In der öffentlichen Wahrnehmung löscht die Feuerwehr Waldbrände mit einem Großaufgebot von Fahrzeugen, Schläuchen und Wasser.

So haben jedoch die Waldbrände der jüngsten Vergangenheit gezeigt, dass sich die Feuerwehren breiter aufstellen müssen. Insofern ist Spezialwissen gefragt, welches Einheiten wie das Waldbrandteam in Bezug auf einen Wald- oder Flächenbrandes haben. Faktoren wie Luftfeuchtigkeit, Windrichtung, Bodenbeschaffenheit und Geländeformen sind das taktische 1×1 dieser Einheiten. Sie kommen mit sehr wenig Wasser und Schlauchmaterial aus. Es werden Glutnester mit Hacken, Schaufeln und dem Einsatz von Wasserrucksäcken beseitigt. Auch der gezielte Einsatz von Gegenfeuern kann den Einsatzerfolg erheblich verbessern. Ebenso wurde die Fachberatung durch Einsatzkräfte aus Salzgitter seitens der örtlichen Einsatzleitung sehr wertgeschätzt.
Alle externen Einsatzkräfte wurden durch die Brandenburger Kameradinnenn und Kameraden und die Bevölkerung herzlichst aufgenommen und versorgt. Auch Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen machte sich ein Bild über die Schlagkraft der Einheit aus Salzgitter.
Der zweitägige Einsatz endete am Sonntag, 26. Juni gegen 15:00 Uhr. Die Einsatzkräfte erreichten gegen 22.00 Uhr die Heimat.

Foto: oh/Waldbrandteam

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