Gerade im Herbst und Winter häufen sich wieder die Stürme. Nicht jedes Dach hält den enormen Belastungen stand.

Wenn Sturm- oder Orkanwinde ein Dach beschädigt haben, ist schnelle Hilfe gefragt. Noch besser ist es, von vornherein auf einen soliden Dachaufbau zu achten.

Unterdeckbahn und Dachdämmung können vor Hagel- und Nässeschäden schützen

Am Thema Klimawandel kommt niemand mehr vorbei. Schon heute nimmt die Zahl der extremen Wetterlagen in unseren Breitengraden deutlich zu: Temperaturrekorde, lange Dürrephasen, dazwischen wieder Starkregen, Hagel und Stürme bis hin zu Tornados. Für die Bausubstanz des Eigenheims bringt dies enorme Belastungen mit sich, allen voran für das Dach. Nach stürmischen Tagen haben Dachdecker alle Hände voll zu tun, um Schäden schnellstmöglich zu beseitigen. Noch besser ist es, von vornherein auf einen besonders robusten und witterungsbeständigen Dachaufbau zu achten – oder bei Bedarf das Dach auf dem Altbau modernisieren zu lassen.

Herbst und Winter sind die klassischen Sturmmonate

Gerade in den Herbst- und Wintermonaten häufen sich die Extremwetterlagen mit starkem Wind und Dauerregen. „Alle paar Jahre empfiehlt sich daher ein Dachcheck durch den Fachmann, um mögliche Schwachstellen frühzeitig erkennen und beseitigen zu können – oder um zu beurteilen, ob nach Jahrzehnten der Nutzung eine komplette Dachsanierung empfehlenswert ist“, sagt Wolfgang Holfelder vom Dachdämmungshersteller Paul Bauder. Als Wärme-, aber auch Schlechtwetterschutz ist neben der Eindeckung der gesamte Dachaufbau gefordert. Übliche Unterspann-, Unterdeck- oder Unterdachbahnen jedoch halten dem Hagel häufig nicht stand und werden durchschlagen. In der Folge hat Regen leichtes Spiel, ins Gebäudeinnere einzudringen und dort für Schäden an Decken, Wänden und Böden zu sorgen. „Da es im Steildachbereich kaum Alternativen zum Ziegel- oder Metalldach gibt, bietet sich daher eine Hagelschutzschicht unterhalb der Bedachung an“, erklärt Holfelder weiter.

Mit einer vorausschauenden Dacheindeckung können Hausbesitzer möglichen Sturmschäden vorbeugen.

Eindringen von Wasser ins Haus verhindern

Von großer Bedeutung ist unter anderem die sogenannte zweite wasserführende Ebene: Zwischen der Dachdeckung und der Dämmung sorgt sie dafür, dass kein Wasser in die Dämmschicht und ins Haus eindringen kann. Wichtig ist zudem die Effizienz der verwendeten Dämmmaterialien. In unabhängigen Tests haben die Unterdeckbahnen „BauderTOP“ und die „BauderPIR“-Wärmedämmelemente ihre hohe Schutzfunktion unter Beweis gestellt. Das Süddeutsche Kunststoffzentrum SKZ nahm dazu Hagelschlagversuche vor, an der TU Berlin wurden die Produkte zusätzlich schlagregengeprüft. Die Ergebnisse: Auf robuste Dachsysteme ist auch bei Schlechtwetterereignissen Verlass. Unter www.ratgeberdach.de gibt es mehr Informationen dazu sowie viele weitere Tipps für Altbaueigentümer, bis hin zu einer Übersicht über mögliche Fördermittel. (djd). 

Fotos: djd/Paul Bauder

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