Dämmen lohnt sich – für den Klimaschutz ebenso wie für Hauseigentümer. Das Klimapaket der Bundesregierung sieht dazu neue Fördermöglichkeiten vor.

Klimapaket des Bundes fördert Investitionen ins Eigenheim

Mobilität und Wohnen, das sind die beiden Bereiche, in denen jeder einzelne Bürger durch sein Verhalten zu einem besseren Klimaschutz beitragen kann. Das hat auch die Bundesregierung erkannt und in ihrem Klimapaket zahlreiche Maßnahmen zusammengestellt. Neben neuen Förderungen für den Bahnverkehr und den Ausbau der Elektromobilität steht dabei insbesondere die Energiebilanz von Wohngebäuden im Blickpunkt. Schließlich ist die Dämmung von Fassade und Dach eine wesentliche Maßnahme, die schnell und dauerhaft beim Energiesparen helfen kann. Hauseigentümer sollen nach den vorliegenden Plänen des Bundes in Zukunft von erheblich verbesserten Zuschussmöglichkeiten profitieren.

Attraktive Förderung per Steuerabzug

Soweit bekannt, soll die Förderung für das energetische Sanieren bei selbst genutztem Wohnraum gelten. Hier lautet die Faustformel: 20 Prozent der Investitionskosten, etwa für eine Dämmung und neue, energiesparende Fenster dürfen verteilt über drei Jahre von der Steuerschuld abgezogen werden. “Wer beispielsweise 25.000 Euro investiert, erhält also insgesamt 5.000 Euro über die Steuer zurück”, erklärt Serena Klein, Sprecherin der Geschäftsführung des Industrieverbands Hartschaum e.V. (IVH): “Damit wird der große Stellenwert einer energieeffizienten Gebäudesanierung für den Klimaschutz unterstrichen.” Voraussetzung für die Förderung ist selbstverständlich, dass der Hauseigentümer tatsächlich Steuerzahler ist. Ruheständler etwa sollten sich vorher durch einen Steuerberater beraten lassen. Ebenso empfehlenswert ist vor Beginn der Gebäudesanierung das Einschalten eines zertifizierten Energieberaters. Der Fachmann kann energetische Schwachstellen aufzeigen und konkrete Sanierungsmaßnahmen vorschlagen.

Fassadendämmung mit bewährten Materialien

Mit der neuen steuerlichen Förderung für die Gebäudesanierung sollen auch Einzelmaßnahmen gefördert werden – anders als beispielsweise bei den Förderprogrammen der Förderbank KfW, die meist auf Komplettsanierungen abzielen. Um schnell zu messbaren Energieeinsparungen zu kommen, bietet sich etwa die Fassadendämmung mit bewährten Materialien wie Styropor an. Es ist einfach zu verarbeiten, weist eine lange Haltbarkeit und ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis auf. Und dank erster Recyclingprojekte erfüllt das Dämmmaterial Kriterien der Nachhaltigkeit. Ein weiterer Aspekt: Hauseigentümer profitieren nicht nur von eingesparten Heizkosten und steuerlichen Vorteilen, sondern meist auch von einer Wertsteigerung der energieeffizienten Immobilie. (djd)

Foto: djd/IVH/Felix Scholz

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