
Ob in Ortschaften oder in der freien Natur – der Riesenbärenklau, auch genannt als
Herkulesstaude-, hat sich in Deutschland etabliert und breitet sich seit einigen Jahrzehnten besonders an Brachflächen und an Uferrandstreifen aus. Auch in Salzgitter ist sie häufig zu finden. Hinweise werden entgegengenommen.
Vorsicht: Die Herkulesstaude gilt als giftig. Der Pflanzensaft kann allergische Reaktionen wie Juckreiz, Rötungen, Schwellungen und Blasenbildung auf der Haut hervorrufen. Diese Veränderungen können wie Verbrennungen ersten und zweiten Grades aussehen.
Wichtig ist daher, sich dieser Pflanze in Schutzkleidung und bestenfalls in der Dämmerung oder bei starker Bewölkung sowie mit Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor zu nähern.
Gut zu wissen: Solang die Pflanze nicht beschädigt wird, besteht eine geringere Verletzungsgefahr.
Weitere Gefahr für die Natur: Die Herkulesstaude steht in Konkurrenz mit heimischen Pflanzen und verhindert somit eine natürliche Vegetationsdecke.
Was können die Menschen tun? Bürgerinnen und Bürger können mithelfen, diese Pflanze konsequent zurückzudrängen, indem sie den Fundort melden (Details siehe unten).
Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer können entsprechend der oben genannten Schutzhinweise die Herkulesstaude auf ihrem Grundstück beseitigen (BNatSchG § 40a, Gefahrenabwehrverordnung der Stadt Salzgitter §6).
Wie sieht die Pflanze aus? Die Herkulesstaude fällt aufgrund ihrer Größe und der rötlich gefleckten Stängelfärbung auf (siehe Fotovergleich). Verwechselt wird die Herkulesstaude häufig mit dem heimischen Bärenklau (Wiesenbärenklau), der harmlos ist und keine Gefahr für Mensch und Umwelt darstellt.
Informationen:
Wer eine Herkulesstaude in der Natur entdeckt, macht bitte ein Foto und mailt es unter Angabe des Fundortes an die Untere Naturschutzbehörde: naturschutz@stadt.salzgitter.de
Wer in einem Stadtteil eine Herkulesstaude entdeckt, den Grundstücksbesitzer/die Grundstücksbesitzerin nicht kennt, macht bitte ebenfalls ein Foto unter Angabe des Fundortes an die Gefahrenabwehr der Stadt Salzgitter: gefahrenabwehr@stadt.salzgitter.de
