
Die „Stunde der Erde“: am 28. März wird es um 20.30 Uhr eine Stunde lang dunkel
Am Samstag, den 28. März 2026, wird es unter anderem in der Fußgängerzone in Salzgitter-Lebenstedt ab 20.30 Uhr dunkel. Auch viele Firmen und Einrichtungen schalten für eine Stunde lang ihre Werbeflächen oder Beleuchtungen aus. Der Grund dafür ist die weltweite „Stunde der Erde“ (Earth Hour). Alle Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, bei sich zu Hause auf Licht zu verzichten und auf diese Weise ein Zeichen für Klimaschutz zu setzen. Das Motto lautet in diesem Jahr: „Wir machen’s aus!“
Tausende Städte werden ihre bekanntesten Bauwerke in Dunkelheit hüllen. Viele Bürgerinnen und Bürger werden zu Hause das Licht ausschalten.
In diesem Jahr aktiv dabei sind in Salzgitter unter anderem:
- die WEVG GmbH & Co. KG mit ihren Verwaltungsgebäuden in Lebenstedt und dem Kundencenter in Salzgitter-Bad
- die Wirtschafts- und Innovationsförderung GmbH (WIS)
- die Salzgitter Flachstahl GmbH
- Die Stadtverwaltung schaltet einen Teil der Innenstadtbeleuchtung (Fußgängerzone) in Lebenstedt und die Beleuchtung des Monuments für eine Stunde aus.
- das Städtische Museum in Salder
- der Eigenbetrieb Gebäudemanagement, Einkauf und Logistik der Stadt Salzgitter (verzichtet auf alle nicht sicherheitsrelevanten Beleuchtungen)
„Die Stadt Salzgitter nimmt seit 2016 jährlich an der Earth Hour teil, während der Privatpersonen und Unternehmen aufgerufen sind, unnötige Außenbeleuchtungen abzuschalten. Mittlerweile hat sich aufgrund eines positiv veränderten Bewusstseins für das Klima und das Energiesparen weitgehend durchgesetzt, dass viele Firmen oder Institutionen das ganze Jahr über ihre Außenbeleuchtung bis auf sicherheitsrelevante Bereiche ausgeschaltet lassen“, sagt Michael Tacke, Stadtrat für Bauen, Stadtplanung, Verkehr und Umwelt.
Die Stadt Salzgitter lädt alle zum Mitmachen ein. „Mit der „Earth Hour“ können alle Mitmachenden auf einfache Weise ein Zeichen setzen und so etwas für den Schutz des Planeten tun“, so Stadtbaurat Michael Tacke. Dazu gehöre im privaten Bereich beispielsweise, den Fernseher auszuschalten.
Informationen:
Auf der Internetseite des WWF Deutschland und der „Earth Hour“ (https://www.wwf.de/earth-hour) finden Interessierte einige Vorschläge, was man noch machen kann, um im Privaten ein kleines Zeichen zu setzen.
In diesem Jahr steht die Earth Hour in Deutschland unter dem Motto „Wir machen’s aus“. Das bedeutet ganz konkret: das Licht ausschalten – und zugleich ein Zeichen setzen. Denn jede und jeder Einzelne kann sich dafür einsetzen, eine lebenswerte Zukunft für alle zu schaffen – indem wir gemeinsam mit vielen anderen Menschen mehr Klima- und Umweltschutz einfordern. Die „Earth Hour“ erhöhe das Bewusstsein des Einzelnen für den Schutz der Erde. Gleichzeitig werden das Energiesparen und die Reduzierung von Treibhausgasen auf symbolische Weise unterstützt.
Nach Angaben des WWF sind dieses Jahr wieder Millionen Menschen auf der ganzen Welt dabei. Wer auch mitmachen möchte, kann sich unter registrieren und Tipps für die eigene Earth Hour entdecken.
Alles begann 2007 in Sydney. Mehr als 2,2 Millionen australische Haushalte nahmen am 31. März 2007 an der ersten „Earth Hour“ teil und schalteten bei sich zu Hause für eine Stunde das Licht aus, um ein Zeichen für mehr Klimaschutz zu setzen. Ein Jahr später erreichte Earth Hour 370 Städte in 35 Ländern verteilt über 18 Zeitzonen. „Earth Hour“ wurde zur globalen Bewegung. In den vergangenen Jahren schrieb sie Geschichte und wurde zur größten weltweiten Umweltschutzaktion, die es je gab.
In Deutschland wird die „Stunde der Erde“ seit 2009 gefeiert. Auch dieses Jahr werden wieder Tausende Städte und Gemeinden in über 180 Ländern der Welt an der „Earth Hour“ teilnehmen.
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