
Wie soll der neue Skatepark am Salzgittersee gestaltet werden? 15 Jugendliche nahmen am ersten Beteiligungsworkshop in der Eissporthalle teil, zu dem das Team Jugend- und Demokratiebildung der Kinder- und Jugendförderung des Fachdienstes Kinder, Jugend und Familie sowie die Bäder, Sport und Freizeit GmbH eingeladen hatten.
In dem Workshop stellte Lennart Eickhoff vom Planungsbüro Landskate drei Konzepte mit verschiedenen Gestaltungselementen vor.
Die Anwesenden entschieden sich für die sogenannte „Street-Flow-Variante“: Eine Kombination aus Street-Style-Obstacles (befahrbaren Hindernissen, die sich an Parkbänken, Bordsteinen und anderen Elementen des Städtebaus orientieren) und Elementen wie Quarterpipes (gerundete Rampen, welche sowohl aufwärts wie abwärts genutzt werden können) kombiniert werden. So soll den späteren Nutzerinnen und Nutzern eine Auswahl an verschiedenen Fahrweisen im Skatepark geboten werden.
Die Skater, BMX-Fahrer und Rollstuhlfahrer diskutierten darüber hinaus mit dem Gestalter, welche Arten von Hindernissen der Skatepark enthalten sollte, wo diese platziert werden sollen und auch, welche davon an die Bedarfe des Wheelchair Motocross-Sports angepasst werden sollten.
Was das Aussehen der Anlage betrifft, so sprachen sich die Teilnehmenden dafür aus, mit Hilfe von Farb-Beton das Thema Tennisplatz aufzugreifen, damit sich die Anlage besser in ihr Umfeld einfügt.
Ganz wichtig: In dem neuen Skatepark wird ein sogenannter „Ort-Beton“ eingesetzt, damit die Nutzerinnen und Nutzer auf einer geschlossenen Oberfläche ohne Unebenheiten fahren können.
Wie geht es weiter?
Das Planungsbüro hat die Ideen und Vorschläge der Jugendlichen zur Prüfung mitgenommen.
In Abstimmung mit den städtischen Projektbeteiligten (Team Jugend- und Demokratiebildung der Kinder- und Jugendförderung des Fachdienstes Kinder, Jugend und Familie; Bäder Sport- und Freizeit GmbH, Eigenbetrieb Gebäudemanagement der Stadt Salzgitter) wird es im April den zweiten Beteiligungsworkshop geben, zu dem alle Interessierten eingeladen sind.
Dort wird der erste Planungsentwurf vorgestellt, über den die Teilnehmenden diskutieren können. Weitere Ideen können dann oder bereits jetzt eingebracht werden unter: jugendunddemokratiebildung@stadt.salzgitter.de
Wer Fragen hat, kann sich ebenfalls an das Team Jugend- und Demokratiebildung wenden: jugendunddemokratiebildung@stadt.salzgitter.de
Informationen rund um das Projekt Skatepark:
Der Rat der Stadt Salzgitter hat als eine Maßnahme zur Weiterentwicklung des Salzgittersees die Errichtung eines Skateparks in Verbindung mit der Sanierung von vorhandenen Tennisanlagen beschlossen.
Auf dem Gelände östlich der Eissporthalle befinden sich aktuell sechs Tennisplätze, die jeweils als Doppelplätze angeordnet sind und eine kleinere „Einzelspielfläche“.
Vorgesehen ist der Rückbau der zwei nördlich angeordneten Plätze, von zwei südlich angeordneten Plätzen sowie der Einzelfläche, um an dieser Stelle die rund 1.800 Quadratmeter große Skateanlage zu installieren.
Foto: Stadt Salzgitter
