
Die TAG Salzgitter Icefighters müssen auch nach dem zweiten Saisonspiel
weiter auf die ersten Punkte warten. Beim Hamburger SV unterlag das Team von Coach Jørgen Kryger am Sonntagabend mit 3:5. Dabei zeigten die Stahlstädter nach einem Zwei-Tore-Rückstand Moral, drehten die Partie zwischenzeitlich und standen am Ende dennoch mit leeren Händen da.
Huster mit gutem Regionalliga-Debüt
Kurz vor Spielbeginn gab es für die Icefighters eine Änderung auf der Torhüterposition. Korff fiel kurzfristig aus, sodass Luca-Leon Huster zu seinem ersten Einsatz in der Regionalliga kam. Huster musste bereits in der zweiten Minute beim ersten Schuss des HSV hinter sich greifen, ließ sich davon aber nicht aus dem Konzept bringen. Mit einer starken Leistung und einem sehenswerten Save im ersten Drittel verhinderte er einen höheren Rückstand.
Wie schon am Vortag gegen die Schönheider Wölfe setzte Coach Kryger auf dieselbe Feldspielerbesetzung. Die Icefighters fanden gut in die Partie, hatten viel Scheibenbesitz und erspielten sich mehrere Möglichkeiten. Die nötige Konsequenz vor dem Tor fehlte allerdings. Der HSV nutzte seine Chancen besser und nahm eine 1:0-Führung mit in die erste Pause.
Doppelschlag bringt die Wende
Auch im zweiten Drittel erwischten die Gastgeber den besseren Start. In der 23. Minute erhöhte Hamburg auf 2:0. Die Icefighters ließen sich davon jedoch nicht abschütteln und kamen zurück. Krassmann verkürzte in der 26. Minute mit einem Schuss von der blauen Linie auf 2:1.
Jetzt waren die Stahlstädter endgültig im Spiel. Balodis traf in der 31. Minute zum Ausgleich, ehe Nurminen die Partie in der 37. Minute komplett drehte und die Icefighters mit 3:2 in Führung brachte.
Doch der HSV hatte die passende Antwort parat. Noch in derselben Minute gelang den Gastgebern der Ausgleich zum 3:3. Mit diesem Spielstand ging es in den Schlussabschnitt.
Hamburg entscheidet die Partie im Schlussdrittel
Im letzten Drittel blieb die Begegnung offen. Beide Teams suchten den Weg nach vorne, doch in der 53. Minute schlug der HSV erneut zu. Schlode traf mit einem Direktschuss von der blauen Linie zum 4:3 und brachte die Gastgeber wieder auf die Siegerstraße.
Die Icefighters versuchten anschließend noch einmal alles. Um den Ausgleich zu erzwingen, nahm Kryger kurz vor Schluss Huster zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis. Die Maßnahme brachte diesmal nicht den gewünschten Erfolg. Stattdessen nutzte Hamburg die Situation und traf in der 60. Minute ins leere Tor zum 5:3-Endstand.
Jetzt warten zwei Heimspiele
Die Enttäuschung über die Niederlage ist groß, denn nach der Aufholjagd und der zwischenzeitlichen Führung war in Hamburg durchaus mehr drin. Gleichzeitig gilt es, aus den ersten beiden Saisonspielen die richtigen Schlüsse zu ziehen und den Blick nach vorne zu richten.
Am kommenden Wochenende stehen für die Icefighters zwei Heimspiele am Salzgittersee auf dem Programm. Mit den Harzer Falken und den Chemnitz Crashers warten gleich die nächsten anspruchsvollen Aufgaben. Vor heimischem Publikum wollen die Stahlstädter den nächsten Schritt machen und endlich die ersten Punkte der Saison einfahren.
Foto: oh/Verein
