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Erfolg für das Salzgitteraner Bündnis „St. Elisabeth Krankenhaus“

Vertreter des Bündnisses für den Erhalt des Sankt Elisbeth-Krankenhauses und Unterstützer vor dem Hildesheimer Dom. Foto: oh/SZ-PA (Rudi Karliczek)

Gesundheitsminister Dr. Philippi und Weihbischof Dr. Marahrens sichern

Unterstützung für das St. Elisabeth-Krankenhaus zu!

Ein starkes Signal für die Gesundheitsversorgung im Süden von Salzgitter: Heute übergaben Oberbürgermeister Frank Klingebiel, Mario Römer, Vertreter der komba Gewerkschaft Salzgitter als Organisator der Mahnwachen, die Ratsfraktionen von SPD und CDU, die Ratsgruppe Grüne-Die Partei, die Ratsfraktionen Freie Wähler/FDP, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke, die Gewerkschaften IG Metall und Verdi mit der Betriebsratsvorsitzenden Frau Reese gemeinsam im Namen des Bündnisses „Das St. Elisabeth-Krankenhaus muss gerettet werden“ rund 3.000 in kürzester Zeit gesammelte Unterschriften an den Nds. Gesundheitsminister Dr. Andreas Philippi und den Weihbischof Dr. Martin Marahrens.

Die Mahnwachen vor dem Ministerium in Hannover und dem Bischofssitz machten deutlich, wie groß der Rückhalt für den Klinikstandort in der Bevölkerung ist. Oberbürgermeister Frank Klingebiel unterstrich bei der Übergabe mit Nachdruck die existenzielle Bedeutung des Standortes für die Notfall- und Gesundheitsversorgung in seiner jetzigen Form in der gesamten Region: „Das St. Elisabeth Krankenhaus ist das Herzstück der Gesundheitsversorgung im Süden von Salzgitter und in den angrenzenden Gemeinden der Landkreise Goslar und Wolfenbüttel. Es ist aus unserer Sicht für die Gesundheitsversorgung der Menschen notwendig und muss unbedingt erhalten werden. Dass der Bedarf für eine wohnortnahe Basiskrankenhausversorgung gegeben ist, zeigt ja schon der fast fertiggestellte und mit erheblichen Landesmitteln von 35 Mio. € geförderte Neubau. Der EVV als katholischer Krankenhausträger hat nicht nur aus seinem christlichen Auftrag heraus eine Verantwortung gegenüber der Belegschaft und der Bürgerschaft zur Fortführung unseres St. Elisabeth Krankenhauses. Der EVV hat diese Verantwortung auch gegenüber dem Land Niedersachsen und dem Krankenhausplanungsausschuss als Fördermittelgeber! Eine verlässliche Partnerschaft sieht anders aus, als in einer Nacht- und Nebelaktion die Eigeninsolvenz einzuleiten, wenn man kurz zuvor noch den eigenen Förderantrag bewilligt bekommen hat.“

Mario Römer stellte im Gespräch mit dem Minister und dem Weihbischof ergänzend klar, dass es dem Bündnis, der Belegschaft und der breiten Bevölkerung nicht nur um den reinen Standort geht, sondern explizit auch um den Erhalt der jetzigen Betriebsform. Römer betonte: „Für uns als Bündnis sind die bereits geflossenen 35 Mio. € an Fördermitteln ein ganz klares Bekenntnis des Landes zu diesem Standort und der hier geleisteten Notfall- und Gesundheitsversorgung. Dieses Vertrauen und diese Investition müssen nun konsequent fortgeführt werden.“

Gesundheitsminister Dr. Philippi und Weihbischof Dr. Marahrens zeigten sich beeindruckt von der Geschlossenheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Sie äußerten großes Verständnis für die Forderungen des Oberbürgermeisters und des Bündnisses. In einem konstruktiven Austausch signalisierten sowohl der Minister als auch der Weihbischof ihre Unterstützung für das Anliegen und der Minister sicherte seine Teilnahme an dem geforderten „Runden Tisch“ in Salzgitter zu, um gemeinsam mit allen Beteiligten nach zukunftsfähigen Lösungen für den Erhalt des kirchlichen Akutkrankenhauses zu suchen.

Das Bündnis wertet diesen Tag als wichtigen ersten Erfolg. „Wir bleiben wachsam und werden den Prozess weiterhin eng begleiten, damit die medizinische Versorgung für unsere Bürgerinnen und Bürger auch im Süden unserer Stadt dauerhaft gesichert werden kann“, so Klingebiel abschließend für das Bündnis.