
„Ich komme wieder“, „Mega“, „Cool“, „Spaßig“ sind nur einige Antworten
der Kinder auf die Frage „Wie fandest du die Ferienfreizeit?“, die in der FETSZ (FerienErlebnisTage)-Zeitung veröffentlicht wurden.
In zwei Ferienwochen erlebten jeweils rund 95 Kinder die besonderen Ferienangebote der Kinder- und Jugendförderung der Stadt Salzgitter. Die bewährten und neuen Aktiv- und Kreativangebote begeisterten die Mädchen und Jungen auch in diesem Jahr. Angesichts der vielfältigen Möglichkeiten fiel die Entscheidung schwer, an welcher Station der Ferientag beginnen sollte…
Großer Andrang herrscht am Basteltisch, an dem Aurelia, Leo und Josephine mit viel Konzentration „Sonnenfänger“ für Rucksäcke oder Fenster gestalten. Geduldig warten die anderen Kinder auf ihren Platz und vertreiben sich die Zeit mit Tischtennis, Kartenspielen – oder schauen neugierig in den Nebenraum. Dort entstehen farbenfrohe Windlichter: Milow, Rosemarie und Jakob verzieren die Gläser mit funkelnden Schmucksteinen. „Vielleicht mache ich ein Teelicht hinein“, überlegt die zwölfjährige Rosemarie, bevor die Gefäße zum Trocknen auf der Fensterbank stehen. Milow hat heute schon Fußball gespielt. Mal sehen, was er dann noch vorhat. Auf die angekündigte Wasserschlacht am Nachmittag freuen sich angesichts der sommerlichen Temperaturen jedenfalls alle Kinder.
Leon, Maya und Amelie möchten lieber das Spiel „Kakerlacula“ kennenlernen, das ihnen Pädagoge Peter Porzelt erklärt. Die batteriebetriebene Kakerlake saust schnell über das Spielfeld und sorgt für viel Spannung und Spaß bei den Kindern.
Einige waren bereits bei den Ferienerlebnistagen dabei und freuen sich besonders über das Wiedersehen und die gemeinsamen Erlebnisse. Viele Mädchen und Jungen haben in dieser Woche auch neue Freundschaften geschlossen.
„Es ist alles toll, aber die Aktionen sind am besten“, sind sich die Kinder am Windlichttisch einig. Als besondere Höhepunkte nennen sie außerdem die Besuche bei der Berufsfeuerwehr und im Museum sowie die vielen abwechslungsreichen Angebote während der Ferienwoche.
Auch der Olympische FetSZ-Parcour mit verschiedenen Stationen, beispielsweise beim Ballwerfen, sorgte für Begeisterung. Trotz der sommerlichen Temperaturen fanden sich immer mehr Kinder an der Hüpfburg ein. Andere wollten kreativ aktiv werden und probierten sich beim Sprayen aus oder drehten mit den Kettcars ihre Runden unter den schattenspendenden Bäumen.
Eine besondere Neuerung in diesem Jahr war das erstmals angebotene warme Mittagessen. Nach anfänglicher Skepsis beim Stichwort „Linsensuppe“ war es für die pädagogischen Fachkräfte um Lenja Borgmann und Marie Johns umso erfreulicher zu sehen, dass die Mahlzeit von den Kindern sehr gut angenommen wurde und von den 95 Portionen kaum etwas übrig blieb. Schon am nächsten Tag freuten sich die Kinder auf das weitere Angebot mit Salat und Dessert.
Und der Wunsch für das nächste Jahr war schnell formuliert: „Unsere Eltern sollen uns wieder anmelden!“, bevor sie in der frisch gedruckten und mitgebrachten FETZ-Zeitung (FerienErlebnisTage-Zeitung) schmökerten und ihre Erlebnisse noch einmal Revue passieren ließen.

