Dienstag, Juni 30Nachrichten rund um Hameln-Pyrmont
Shadow

Biotonne im Sommer: Tipps zur Befüllung und Handhabung

Sommerliche Temperaturen können in der Biotonne zu unangenehmen

Nebenerscheinungen, wie Geruchs- und Madenentwicklung führen. Ursache hierfür sind hohe Feuchtigkeit und Wärme, unverpackte Speisereste sowie eine geringe Durchlüftung des Biogutes.

Werden bei der Befüllung und im Umgang mit der Biotonne einige Dinge beachtet, so kann die Geruchs- und Madenentwicklung vermieden werden:

 Vor dem Befüllen der Biotonne empfiehlt sich die Auslage des Tonnenbodens mit Packpapier, Eierpappen oder Strauchschnitt, um anfallende Feuchtigkeit aufzusaugen und ein Verkleben der Bioabfälle am Tonnenboden zu vermeiden.

  • Küchenabfälle, Speisereste, sollten immer gut in Zeitungspapier eingewickelt werden, damit Fliegen keine Eier auf den Speiseresten ablegen können.
  • Verpacken Sie die Bioabfälle nicht in Plastiktüten und auch nicht in Bioplastiktüten! Sogenanntes Bioplastik oder biologisch abbaubarer Kunststoff zersetzen sich in den praxisüblichen Kompostierungszeiten in den Anlagen nicht schnell genug und kleinste Kunststoffpartikel gelangen als Mikroplastik über den Kompost in die Natur.
  • Besonders feuchte Bioabfälle vorher schon gut abtropfen lassen. Frischer Rasenschnitt in der Biotonne verklumpt schnell und verursacht Gerüche, daher den Rasenschnitt vorher antrocknen lassen und locker in die Biotonne füllen.
  • Die Biotonne sollte mit geschlossenem Deckel an einem kühlen, schattigen Ort stehen, um so zusätzliche Wärmeentwicklungen und somit Geruchsentwicklungen zu vermeiden.
  • Nach der Leerung der Biotonne, diese gut austrocknen lassen und insbesondere den Rand und den Deckel reinigen.

Treten trotz aller Maßnahmen Maden auf, ist eine Bekämpfung durch das Bestreuen mit Algenkalk oder mit Gesteinsmehl möglich. 

Weitere Fragen beantwortet die Abfallberatung des Städtischen Regiebetriebes (SRB) unter der Telefonnummer 839-3741.

Foto: oh/adobe stock