
Oberbürgermeister Frank Klingebiel:
„Werksschließungen und utopische Stellenstreichungen sind kein Zukunftsplan, sondern der Anfang vom Ende unserer Zukunft!“
Oberbürgermeister Frank Klingebiel hat irritiert und verärgert auf die Presseberichte zu den Plänen von VW-Chef Oliver Blume reagiert:
„Erst im Dezember 2024 haben sich der VW-Vorstand, der VW-Aufsichtsrat, die VW-Betriebsräte und die IG Metall nach intensiven Verhandlungen auf ein gemeinsames Zukunftskonzept geeinigt, dass bereits einen zwar sozialverträglichen, aber dennoch schmerzlichen Stellenabbau auf der Zeitachse vorgesehen hat. Dafür wurde vereinbart, alle VW-Standorte zu erhalten und die Beschäftigungsgarantie zu verlängern. Diese Einigung hatte ich und meine Amtskollegen und Amtskolleginnen als Zukunftssignal erleichtert begrüßt. Dies jetzt – nicht mal 1 Jahr und 6 Monate später – öffentlich aus der Hüfte geschossen in Frage zu stellen, irritiert und verärgert mich schon. Das ist kein vernünftiger Umgang mit den Beschäftigten und zerstört Vertrauen in den gesamten VW-Vorstand. So geht man nicht miteinander um, auch nicht in Krisenzeiten. Und inhaltlich sage ich sehr deutlich: Werksschließungen und ein utopischer Abbau von 100.000 Arbeitsplätzen sind kein Zukunftsplan, sondern der Anfang vom Ende unserer Zukunft! Darüberhinaus gilt für mich ganz klar: Die Komponente ist unantastbar! Sie ist fester Bestandteil des VW-Konzerns und muss es bleiben. Das gilt ebenso für das VW-Gesetz und die Landesmitbestimmung! Ich und der Rat der Stadt Salzgitter stehen solidarisch zu den Beschäftigten unseres Salzgitteraner Standortes, aber auch aller anderen Standorte. Ich freue mich, dass unser Ministerpräsident Olaf Lies hier ebenfalls eindeutig Position bezogen hat.“
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