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Neuer Vortrag: „Sowjetische Kriegsgefangene in Salzgitter“

Die Volkshochschule der Stadt Salzgitter lädt zu

einem neuen Vortrag „Sowjetische Kriegsgefangene in Salzgitter“ am 22. Juni, der in Kooperation mit dem Arbeitskreis Stadtgeschichte e.V./Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte kostenlos angeboten wird.

Am 22. Juni jährt sich der deutsche Überfall auf die Sowjetunion zum 85. Mal. Aus diesem Anlass richtet der Arbeitskreis Stadtgeschichte den Blick auf das Schicksal der sowjetischen Kriegsgefangenen in Salzgitter.

Das Oberkommando der Wehrmacht betrachtete sowjetische Kriegsgefangene selbst nach ihrer Gefangennahme als potenzielle Gefahr. Auch deshalb wurden die Gefangenen systematisch unterversorgt und starben insbesondere in den ersten Monaten in großer Zahl.

Doch wie stellte sich die Situation in Salzgitter dar? In welchen Lagern wurden die Gefangenen festgehalten, und welche Einzelschicksale lassen sich heute noch nachvollziehen? Antworten gibt es in dem Vortrag von Jesse Holtmeyer vom Arbeitskreis.

Informationen: Der Vortrag „Sowjetische Kriegsgefangene in Salzgitter“ ist am Montag, 22. Juni, von 17 bis 18 Uhr in der Gedenk- und Dokumentationsstätte Drütte (Zugang: Salzgitter AG (Tor 1), Eisenhüttenstraße, 38239 SZ-Watenstedt) zu hören. Der Eintritt ist kostenlos. Um Spenden wird gebeten.

Eine Anmeldung ist erforderlich. Die Anmeldefrist ist am 19. Juni.

Wer Fragen hat, kann sich in der Volkshochschule melden (0 53 41 / 839-36 04). Anmeldungen sind ausschließlich schriftlich möglich: Städtische Volkshochschule Salzgitter, Thiestraße 26 a, 38226 Salzgitter, Fax: 0 53 41 / 839-49 40 oder vhs@stadt.salzgitter.de.

Foto: oh/adobe stock