
Städtisches Museum Schloss Salder und Stadtarchiv bitten um Objekte und Berichte über das Leben von Salzgitters „Gastarbeiter“-Generation.
„Gastarbeiter“ – sie halfen ab den 1950er Jahren auch in Salzgitter, den akuten Mangel an Arbeitskräften im deutschen „Wirtschaftswunder“ zu bewältigen. Häufig wurden sie zum „Dank“ aber nicht immer als Gäste behandelt. Man, setzte sie seinerzeit oftmals in den schwersten, schmutzigsten und gefährlichsten Arbeitsbereichen ein. Dennoch trugen auch die „Gastarbeiter“ zum Wohlstand des Landes bei. Und viele gingen nicht in die Heimat zurück, sondern blieben. Sie gründeten Familien, wurden deutsche Staatsbürgerinnen und -bürger – und sind heute längst fester Teil der Stadtgesellschaft Salzgitters.
Der Leiter des Städtischen Museums Schloss Salder, Arne Homann und die städtische Archivleiterin Katrin Helm haben festgestellt, dass in ihren beiden Häusern dieses relevante Thema bisher eine zu geringe Rolle spielte. Das wollen sie nun gemeinsam ändern. Ob aus Italien, Spanien, Griechenland, der Türkei, Marokko, Südkorea, Portugal, Jugoslawien oder von anderen Orten in der Welt: Alle Salzgitteranerinnen und Salzgitteraner, die ihre Geschichte oder die von Verwandten erzählen möchten und Unterlagen, Fotos oder Erinnerungsstücken an Archiv und Museum abgeben wollen, sind dort herzlich willkommen.
Kontakt Museum: Arne Homann, Telefon 05341 /839-4619, E-Mail: arne.homann@stadt.salzgitter.de
Kontakt Stadtarchiv: Katrin Helm, Telefon 05341/839-2124, E-Mail: katrin.helm@stadt.salzgitter.de
Foto: oh/Stadt Salzgitter
