Insgesamt zwölf Mitglieder des Jugendhilfeausschusses und Mitarbeitende des städtischen Fachdienstes Kinder, Jugend und Familie besichtigten vom 25. bis 26. August im Rahmen einer Informationsreise das Jugend- und Bildungscamp der Stadt Salzgitter auf der Insel Neuwerk.
Nach einer ausführlichen Besichtigung des Camps und einer „Action-Bound-Rallye“ zum Kennenlernen der Insel diskutierten die Teilnehmenden zusammen mit der Vorsitzenden des Fördervereins Jugendcamp Neuwerk e.V. Dr. Roswitha Krum über die Alleinstellungsmerkmale, die Rahmenbedingungen des Camps und dessen künftige Weiterentwicklung. Gerade die Lage auf der Insel ist – so die übereinstimmende Meinung – für die Kinder ein besonderer Ort für neue Erfahrungen. Vor allem die Natur, die Entfernung von zu Hause und die Fahrt mit den Wagen durch das Watt sind neue Erfahrungen jenseits der allgegenwärtigen digitalen Lebenswelten.
Ergänzend erläuterte die Stadtjugendpflegerin Martina Malak, welche Herausforderungen sich im Camp-Alltag für die Mitarbeitenden ergeben. So fallen witterungsbedingt immer wieder Fähren aus und die Arbeitszeiten sind herausfordernd, aber diese lohnen sich in jeden Fall schon alleine wegen des großartigen Feedbacks der teilnehmenden Kinder und Jugendlichen zum Aufenthalt auf der Insel. So machen die vielen Aktivitäten, die gute Küche und die Tätigkeit der hauptamtlichen und nebenamtlichen Mitarbeitenden den Erfolg des Jugend- und Bildungscamps aus.
Die Teilnehmenden waren sich einig, dass trotz sich veränderten Lebenswelten der Kinder das Camp als inoffizieller 32. Stadtteil Salzgitters unverzichtbar für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist und zukunftsgerecht weiterentwickelt werden soll.
Abschließend dazu Jugenddezernent Stadtrat Dr. Dirk Härdrich: „Es war immens wichtig, dass wir unseren Ratsmitgliedern, die im Jugendhilfeausschuss eine wichtige Arbeit leisten, diese besondere Einrichtung unserer Stadt einmal vorstellen. Hier machen Kinder und Jugendliche einmalige Erfahrungen in der Natur, erleben Teamgeist und lernen dazu noch etwas für ihr ganzes Leben.“
Foto: Stadt Salzgitter