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Anpacken und für Bewegung sorgen

Automobile Technik beherrschen: Die Ausbildung in der Kfz-Werkstatt verspricht viel Abwechslung und sehr gute Zukunftsperspektiven.

Automobile bewegen – nicht nur auf der Straße, sondern auch emotional. Seit Jahren ist Kfz-Mechatroniker der beliebteste Ausbildungsberuf bei jungen Menschen in Deutschland. 23.517 neu geschlossene Verträge in 2023 bedeuteten erneut Platz eins, so das Bundesinstitut für Berufsbildung. Wer sich für Technik begeistert und gerne schraubt, findet in Kfz-Werkstätten eine abwechslungsreiche und fundierte Ausbildung – verbunden mit sehr guten Übernahmechancen. Aber auch die kaufmännischen Berufe rund ums Automobil sind beliebt.

Technisch immer am Puls der Zeit

Ein Grund für die hohe Popularität der Ausbildung im Kfz-Bereich dürfte die komplexe Technik sein, mit der Auszubildende und Mitarbeitende im Werkstattalltag zu tun haben. „Auch bei Zukunftsthemen wie Vernetzung, Digitalisierung und Elektromobilität sind die Azubis stets am Puls der Zeit“, berichtet Jennifer Stricker, die sich bei Vergölst im Personalteam um die Ausbildung kümmert. Schulabgänger, die sich voll und ganz auf technische Themen konzentrieren möchten, liegen nach ihren Worten mit der Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker richtig. In diesem Beruf ist man für Wartungs- und Reparaturarbeiten an allen gängigen Automarken und Fabrikaten verantwortlich, vom Reifenservice bis zu der Arbeit mit Diagnosecomputern. Zu den Voraussetzungen zählen mindestens ein guter Hauptschulabschluss, Engagement, Teamfähigkeit sowie eine selbstständige, zuverlässige Arbeitsweise. Die Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre, endet mit dem Abschluss an der regionalen Handwerkskammer – und bietet danach hohe Chancen auf eine Übernahme und weitere Karriereschritte.

Kundenberatung und betriebswirtschaftliches Know-how

Ebenso gut sind die Perspektiven für angehende Kaufleute für Groß- und Außenhandelsmanagement. In diesem Beruf lernen sie die kaufmännische Seite der Automobilbranche von Grund auf kennen und erhalten das entsprechende betriebswirtschaftliche Rüstzeug. Im Berufsalltag stehen der direkte Kontakt zu den Kunden sowie administrative Aufgaben im Mittelpunkt. Diese Ausbildung läuft über drei Jahre und wird vor der IHK abgeschlossen. Egal ob Kfz-Mechatroniker oder Kaufleute, in beiden Bereichen erhalten Auszubildende etwa bei Vergölst eine individuelle Betreuung, attraktive Zusatzleistungen und verfügen zudem über sehr gute Zukunftsaussichten. Unter www.vergoelst.de gibt es weitere Details zu den Ausbildungsangeboten und die Möglichkeit, sich direkt für die bundesweit über 200 Werkstattbetriebe online zu bewerben – auch noch für den Jahrgang 2024. (DJD)

Foto: DJD/vergoelst.de/Hauke Müller